Probelauf geglückt

2G beim Weihnachtstreff: Bändchen verkürzen Wartezeit

Currywurst als Mittagshappen: OB Burkhard Mast-Weisz lässt sich von Meike Hägemann vorher ein Bändchen anlegen. Foto: Michael Schütz
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Currywurst als Mittagshappen: OB Burkhard Mast-Weisz lässt sich von Meike Hägemann vorher ein Bändchen anlegen.

Auf dem Weihnachtsmarkt wird die Landesverordnung umgesetzt.

Von Andreas Weber

Remscheid. Die Durchsetzung der 2G-Regel wird seit gestern 11 Uhr auf dem Weihnachtstreff mit einem hellblauen Bändchen vereinfacht. Die ersten 3000 selbstklebenden Papierstreifen wurden an den Buden auf dem Theodor-Heuss-Platz nach Vorlage der Impfbescheinigung um die Armgelenke gelegt. Wer sich etwas kaufen wollte, erhielt nach Vorlage des Impfnachweises das Band beim Verkaufspersonal.

Niemand muss es sich umbinden, aber: „Es erleichtert die Arbeit bei der Ausgabe von Essen und Getränken, wenn man sich nicht jedes Mal aufs Neue mit einem Blick auf das Smartphone und das Covid-Zertifikat vergewissern muss“, wirbt Marktchef Marcel Müller um Verständnis. Abgeguckt hat der Organisator das Prozedere von den Kollegen auf den Weihnachtsmärkten in Dortmund und Hannover. Mehr noch als Kommunaler Ordnungsdienst und Polizei steht Müller mit seinem Personal in der Pflicht, die Landesverordnung umzusetzen. Gestern erfolgte der erste Probelauf.

Weihnachtstreff: Erstes Wochenende stimmt zuversichtlich

Und der verlief reibungslos. Allerdings bei vergleichsweise mäßigem Publikumsverkehr. „Wir werden aber auch für deutlich mehr Menschen an den Wochenenden gewappnet sein“, kündigt Marcel Müller an. Um die Verkäufer bei Andrang an den Büdchen zu entlasten, wird eine zusätzliche Hütte mit der Aufschrift „Hier Bändchenausgabe“ weiterhelfen, wo sich Besucher das Erkennungszeichen abholen. Es werden auch in Stoßzeiten vier bis sechs Mitarbeiter von Müller in gelben Sicherheitswesten über den Platz laufen, um für zusätzliche Entlastung bei der Ausgabe der Bänder zu sorgen. Über den Treff kann im Übrigen jeder gehen, nur wer etwas kauft, braucht den Nachweis „geimpft“ oder „genesen“.

Schulpflichtige Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre benötigen kein Zertifikat, weil sie in der Schule mehrmals wöchentlich getestet werden. Auch wer 17 Jahre alt ist und einen Schülerausweis vorzeigen kann, ist auf der sicheren Seite. Nur wer 17 ist und sich in der Berufsausbildung befindet, muss 2G nachweisen.

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