Quartiersplatz

2023 kommt der Stachelhausenpark

Tobias Dohle, Daniela Gaspar und Amelie Heinritz (v.l.) suchen das Gespräch mit den Stachelhausern und Honsbergern.
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Tobias Dohle, Daniela Gaspar und Amelie Heinritz (v.l.) suchen das Gespräch mit den Stachelhausern und Honsbergern.
  • Axel Richter
    VonAxel Richter
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Die Kraftstation baut neue Räume im Keller aus – Auch Senioren sollen etwas vom neuen Stadtplatz haben.

Remscheid. Es brummt und summt auf der Brache unterhalb der Kraftstation. Wo einst Kinder spielen und Senioren miteinander töttern sollen, blühen Schafgarbe, Labkraut und Lavendel. Am Rand der wilden Wiese wirkten Daniela Gaspar und Tobias Dohle vom Stadtumbaumanagement Stachelhausen & Honsberg samt Praktikantin Amelie Heinritz unter ihrem roten Zeltdach am Mittwoch schon beinahe etwas verloren.

Postiert hatten sie sich dort, um mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. Über Stachelhausen und Honsberg im Allgemeinen und dem neuen Quartiersplatz im Besonderen. Doch das Gesprächsbedürfnis der Stachelhauser und Honsberger hält sich augenscheinlich in Grenzen. Daniela Gaspar ahnt, woran das liegt: „Im Moment tut sich hier vor Ort leider nicht viel. Das ist das Problem: Die Bürger warten darauf.“

Wie berichtet, soll die Brache in der Honsberger Straße, auf der einst das Straßenverkehrsamt stand, zum neuen Quartiersplatz werden. Stachelhausenpark soll er heißen und für die Bürgerinnen und Bürger zum grünen Wohnzimmer werden. Schilder deuten an, wo was geplant ist: „Freies Spiel“ steht auf einem. „Temporäre Gastronomie“ auf einem anderen. Plätze zum Picknicken und Ausruhen sind ebenso vorgesehen wie solche zum Klettern, Skaten und Trampolinspringen.

Gesprochen wird darüber schon lange, weshalb den Anwohnern und Akteuren, mit denen Stadtumbaumanagerinnen und -manager gern in Kontakt treten möchten, vor allem eine Frage interessiert: wann es mit dem Umbau denn endlich losgeht.

Im nächsten Jahr, sagt Andreas Huth: „Wir sind im Zeitplan.“ Danach soll der neue Quartiersplatz 2023 auch fertig werden. Doch da bleibt der Leiter der Abteilung Stadtentwicklung im Remscheider Rathaus vorsichtig. Er weiß: Am Geld scheitert die Fertigstellung nicht, denn die Fördermittel sind bewilligt. Allerdings fehlen den Unternehmen, die einen solchen Platz gestalten, sowohl Mitarbeiter als auch Material. Das macht Prognosen schwierig.

Im Jugendzentrum Kraftstation haben die Arbeiten unterdessen bereit begonnen. Aus dem ehemaligen Keller werden Gruppenräume mit direktem Zugang zu den neuen Spielbereichen draußen.

Profitieren sollen jedoch auch die Alten. Wie berichtet, soll die alte Destille Frantzen bald Geschichte sein. Sie liegt in unmittelbarer Nachbarschaft der Kraftstation und des neuen Quartiersplatzes. Ein Investor aus Beckum im Kreis Warendorf will dort Wohnformen für Senioren entstehen lassen. „Wir wollen den Investor an den Tisch holen und sein Vorhaben gern integrieren“, sagt Tobias Dohle. So soll verhindert werden, „dass da zum Beispiel ein Zaun zwischen den Grundstücken entsteht“.

Daniela Gaspar und Tobias Dohle sehen noch so einiges, was in Stachelhausen und Honsberg zu tun wäre. Schulhöfe und Spielplätze sind zu erneuern. Und viele Läden stehen leer. Für sie aber fehlt es an Investoren. Der neue Stachelhausenpark sei deshalb vorläufig das einzige, aber auch wichtigste Projekt, sagt Daniela Gaspar. Vor allem eins hat sie erschreckt: „In der Onlinebefragung kam heraus, dass beinahe kein einziges Kind, das in Stachelhaus und Honsberg wohnt, auch seine Freizeit dort verbringt. Das müssen wir ändern.“

Neue Termine und Kontakt

Daniela Gaspar und Tobias Dohle stehen den Stachelhausern und Honsbergern weiter als Ansprechpartner zur Verfügung. Am Mittwoch, 24. und 31. August, wollen sie von 13.30 bis 16.30 Uhr unter ihrem roten Schirm über den Quartiersplatz informieren. Dazu nehmen sie Ideen zur Verschönerung entgegen. Kontakt gibt es unter Telefon 20912-77/-78 oder per Mail unter stadtumbau-rsh@stadt-kinder.de

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