16 Millionen Euro fließen in die Hauptschule Hackenberg

Hauptschule wird durch Sanierung und Erweiterungsbau fit gemacht: Schulleiterin Elke Simon darf sich freuen.
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Hauptschule wird durch Sanierung und Erweiterungsbau fit gemacht: Schulleiterin Elke Simon darf sich freuen.
  • Andreas Weber
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Das Ausschreibungsverfahren ist abgeschlossen. Der Rat wird am 22. Dezember die Sanierung und die Erweiterung der Schule beschließen.

Remscheid. Jahrelang musste die Hauptschule Hackenberg auf diese Entscheidung warten, jetzt gehen Sanierung und Erweiterung los. Für 15,9 Millionen Euro wird die Hauptschule fit für die Zukunft gemacht. In einer Sondersitzung des Rates am 22. Dezember (17.30 Uhr, AES-Aula) wird die Investition in den Doppelhaushalt 2023/24 einfließen. Das europaweite Ausschreibungsverfahren ist abgeschlossen, das Dortmunder Architekturbüro Lindner & Lohse mit der Umsetzung betraut. Die umfangreiche Baumaßnahme wird sich über drei Jahre ziehen.

Hauptschule Hackenberg: Baubeginn im Jahr 2023 geplant

2023 beginnt die Sanierung und die Aufstellung zusätzlicher Container/Pavillons auf dem Schulgelände. 2024 soll die Sanierung abgeschlossen sein und die Erweiterung beginnen. 2025 soll alles fertig werden. Allein die Instandsetzung ist mit 8,6 Millionen Euro veranschlagt. Fassadenelemente werden ausgetauscht, die Wärmedämmung erneuert, das Dach saniert. Die Fenster werden ersetzt mit Sonnenschutz und Außentüranlage, Wände, Decken und Fußböden in den Klassen und Nebenräumen werden gemacht, ebenso die Beleuchtungstechnik erneuert.

Im Schulausschuss versprach Markus Eschweiler, stellvertretender Leiter des Fachdienstes, dass Hackenberg einen Baukörper erhalte, „der alle Bedürfnisse einer dreizügigen Hauptschule berücksichtige“. Ursprüngliche Planungen wurden nach Rücksprache mit der Schulleitung um Elke Simon präzisiert. In das Millionenpaket sind Preissteigerungen eingerechnet.

Der städtische Eigenanteil, ohne die während des Umbaus nötigen Container, beträgt 12,6 Millionen Euro, 3,3 Millionen Euro können aus dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz II abgerufen werden. Die Erweiterung soll es ermöglichen, dass alle Jahrgänge an einem Standort untergebracht werden können und die Dependance Wilhelmstraße nicht mehr benötigt wird.

Die in den ersten Vorüberlegungen angedachten zusätzlichen 1000 Quadratmeter werden nicht ausreichend sein. Mittlerweile wurden An- und Neubau auf 2951 Quadratmeter korrigiert. Der dreizügige, längliche Schulbau mit zwei Obergeschossen soll neben Klassenräumen auch Förder- und Fachräume sowie Büros enthalten. Als Ganztagsschule sind darüber hinaus Aufenthalts- und Mensaflächen vorgesehen.

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