Corona-Pandemie

Rathaus: Immer mehr arbeiten daheim

Immer mehr Mitarbeitende des Rathauses nutzen die Gelegenheit zur Heimarbeit.
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Immer mehr Mitarbeitende des Rathauses nutzen die Gelegenheit zur Heimarbeit.
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Trend zum Home-Office dauert bei der Verwaltung an.

Von Frank Michalczak

Remscheid. 820 Mitarbeitende der Remscheider Stadtverwaltung können derzeit die Möglichkeit nutzen, im Home-Office ihrer Tätigkeit nachzugehen. So viele Tele-Arbeitsplätze wurden seit Beginn der Corona-Pandemie bereits eingerichtet. Und der Trend hält an: Weitere 60 Anträge befänden sich in Bearbeitung, was dann einer Quote von 73 Prozent entspricht, teilt das Rathaus auf eine Anfrage der CDU-Ratsfraktion mit.

Zum Thema wurde dies nun im zuständigen Haupt- und Finanzausschuss, wo sich Bettina Stamm (echt Remscheid) danach erkundigte, ob denn angesichts dieser Zahlen noch der geplante Rathausanbau nötig sei. In diesem sollen neben einem Stützpunkt für die Feuerwehr in der Innenstadt auch neue Büros für die Verwaltungsmitarbeiter entstehen. Der Trakt ersetzt den bisherigen Anbau aus der Nachkriegszeit. Die letzten Kostenschätzungen betrugen über 30 Millionen Euro.

Wie OB Burkhard Mast-Weisz (SPD) anmerkte, benötigen die Mitarbeitenden weiterhin einen Schreibtisch vor Ort. „Hier geht es ja um ein bis zwei Tage Telearbeit pro Woche“, erklärte er der Politikerin. Der größere Teil der Arbeit werde nach wie vor im Büro erledigt. Außerdem sei die Raumplanung für den neuen Trakt noch nicht abgeschlossen.

Alexander Schmidt (CDU) regte an, das Vorbild „großer Firmen“ zu prüfen, die den Mitarbeitenden keinen festen Schreibtisch zuordnen. „Sie arbeiten dort, wo gerade einer frei ist.“ Auch dies, so Mast-Weisz, gelte es dann zu diskutieren, wenn das Raumkonzept konkretisiert sei.

Die Zufriedenheit mit der Heimatarbeit ist offenbar groß.. Nach Verwaltungsangaben nutzen 90 Prozent der Mitarbeitenden, die sich seit Pandemiebeginn dafür technisch ausstatten ließen, diese Möglichkeit dauerhaft. Damit würden diverse Ziele erreicht – von einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf über eine Reduzierung von Stressfaktoren bis hin zur Fahrtzeitersparnis für die Beschäftigten. Folgen der Energiekrise auf ihr Interesse an der Heimarbeit verzeichne das Rathaus bislang nicht.
Lesen Sie auch: So möchte die Verwaltung besser erreichbar sein

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