Mobilität

Radverkehr in Remscheid: So geht es 2023 weiter

Diese Remscheiderinnen und Remscheider legten sich dank der städtischen Förderung ein Lastenrad zu. 2023 will die Stadt das Programm neu auflegen.
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Diese Remscheiderinnen und Remscheider legten sich dank der städtischen Förderung ein Lastenrad zu. 2023 will die Stadt das Programm neu auflegen.
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Lastenräder werden wieder gefördert, Boxen am Bahnhof sind bald nutzbar.

Von Melissa Wienzek

Remscheid. Auch 2023 wird die Stadt Remscheid den Radverkehr weiter fördern - um die Seestadt auf dem Berge sukzessive umweltfreundlicher zu gestalten. Denn Räder und Füße verbrauchen nun mal am wenigsten CO2. Dazu wurde bereits ein Radverkehrskonzept aufgelegt, das nun mehr und mehr Fahrt aufnimmt. „Ziel ist es, beim Radverkehr Jahr für Jahr nachzulegen“, sagt Burkhard Fey von der Verkehrsplanung der Stadt. Er kümmert sich speziell um den Radverkehr. Wir geben einen Überblick.

Radboxen: Die zehn Radboxen am Hauptbahnhof in Lennep sind bereits aufgestellt worden. Ab Anfang Januar werden sie nutzbar sein, sagt Fey. Hier können Radfahrer ihr - meist hochpreisiges - Bike sicher in einer abschließbaren Box zurücklassen, zugleich aber auch ihr E-Bike laden. Auch am Hauptbahnhof sowie am Bahnhof Güldenwerth und in Lüttringhausen will die Stadt solche Radboxen wie in Lennep errichten.

Anlehnbügel: Am Markt, aber auch am Bahnhof in Lennep und in der Rotdornallee haben die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) bereits Anlehnbügel aus Metall einbetoniert. Hier können speziell E-Bikes, die meist mit Schlössern um den Rahmen gesichert werden, angekettet werden. Problem: Die TBR stoßen an ihre Grenzen. „Deshalb werden wir die 50 weiteren Anlehnbügel bestellen, durchplanen und dann von einer externen Firma in einem Rutsch einbauen lassen“, erklärt Fey. Dabei habe man auch die Alleestraße als Standort im Blick, zudem wolle man mit Center-Manager Nelson Vlijt Kontakt aufnehmen. Die Öffnung der Alleestraße für Radfahrer begrüßen die Verkehrsplaner daher sehr.

Markierungen: Auch im kommenden Jahr sollen weitere Straßen mit Schutzstreifen und Markierungen für Radfahrer versehen werden, sagt Fey. Die konkreten Orte sollen der Politik Anfang Januar mit einer gesonderten Vorlage bekanntgegeben werden.

Bürgerdialog: Vermutlich im Frühjahr oder im Sommer soll es wieder einen Bürgerdialog zum Radverkehr geben.

Lastenräder: Zugunsten weiterer Einsparungen von CO2-Emissionen wird die Stadt das Förderprogramm für Lastenräder in gleicher Höhe zum Jahresbeginn 2023 neu auflegen. Ab wann Anträge für den neuen Fördertopf möglich sind, gibt sie zeitnah bekannt. Denn das im August gestartete Förderprogramm war ein voller Erfolg: Mit den zur Verfügung gestellten 20 000 Euro wurden insgesamt acht Lastenfahrräder finanziert. Die mögliche Förderung betrug 50 Prozent der Anschaffungskosten, maximal jedoch 2500 Euro pro Lastenfahrrad beziehungsweise maximal 3000 Euro für Gespanne. Die Förderung wurde als Zuschuss und ausschließlich für einen Neuerwerb gewährt.

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