Gesundheit

Quartett leitet als Pflegedirektion nun die Sana Fabricius-Klinik

Die Pflegedirektion der Fabricius-Klinik (v.l.): Beate Bonk, Daniela Thiel, Dirk Windgassen (Leitung) und Damian Schneider. Foto: Roland Keusch
+
Die Pflegedirektion der Fabricius-Klinik (v.l.): Beate Bonk, Daniela Thiel, Dirk Windgassen (Leitung) und Damian Schneider.

Nach 32 Jahren ist Ilse Wolf in den Ruhestand gegangen.

Von Sabine Naber

Mit Ilse Wolfs Eintritt in den Ruhestand – sie war 32 Jahre lang Pflegedirektorin – rückt an der Sana Fabricius-Klinik ein vierköpfiges Team unter Leitung von Dirk Windgassen nach. Mit dabei in der Führungsposition sind Daniela Thiel, Damian Schneider und Beate Bonk.

„Wir haben viel zusammen gesprochen, Sichtweisen und Bedarfe diskutiert und uns dann entschlossen, einen neuen Weg einzuschlagen. Denn ein Führungsteam, wie wir es jetzt haben, gibt es bei Sana bisher noch nicht“, erklärt Geschäftsführerin Ines P. Grunewald. Im Vordergrund habe dabei gestanden, die Stärken der Pflegekräfte zu bündeln und sie in eine gemeinsame Verantwortung zu bringen.

„Wir waren uns einig, dass es ein geniales Modell ist, wenn alle Hand in Hand arbeiten. Anders könnte unsere relativ kleine Klinik mit 95 stationären Betten und zehn Tagesklinikplätzen auf Dauer auch nicht bestehen“, ist sich die Geschäftsführerin sicher.

Dirk Windgassen ist Pflegedirektor und OP-Leiter. Nach 18 Jahren in der freien Wirtschaft ist er seit einem Jahr wieder im Klinikbereich tätig. „Es ist gut für unser Haus, es in dieser Form zu machen. Jeder von uns bringt seine Sichtweise ein, wir stimmen uns untereinander ab. Und haben noch einiges vor uns. Das ist unsere Stärke“, betont er. Daniela Thiel, Stationsleiterin in der Orthopädie und im 12. Jahr in der Fabricius-Klinik, findet es schön, dass sie trotz ihrer neuen Aufgabe weiter in dem Beruf aktiv sein kann, den sie gelernt hat und gerne ausübt.

Das Belegungsmanagement ist Beate Bonks Bereich. „Ich bin schon seit 1999 im Haus. Und finde es gut, jetzt mitgestalten zu können.“ Damian Schneider, er leitet die geriatrische Station, betont wie wichtig es ist, dass bei diesem Modell jeder seine Kompetenzen einbringen kann.

„Diese interdisziplinäre Arbeit im Team ist eine großartige Kooperation. Und wir wollen versuchen, sie auf unser ganzes Haus zu übertragen“, sagt die Geschäftsführerin, die die Arbeitsgruppen führt.

Alle vier würden trotz ihrer neuen Führungsposition auch mit den Patienten arbeiten. Es sei immer gut, eine Situation auch mal aus Sicht anderer Beteiligter zu sehen. „Wir kommen hier ja aus der Welt der Nonnen“, erinnert sie an die Anfänge, als die Klinik noch von den Arenberger Dominikanerinnen geleitet wurde. „Viele unserer Pflegekräfte arbeiten schon lange in der Klinik. Aber in rund zwei Jahren beginnt für einige unsere 163 Mitarbeitenden der Ruhestand.“

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesen

In einigen Waldabschnitten Remscheids herrscht Lebensgefahr
In einigen Waldabschnitten Remscheids herrscht Lebensgefahr
In einigen Waldabschnitten Remscheids herrscht Lebensgefahr
Badebetrieb im Freibad Eschbachtal endet vorzeitig
Badebetrieb im Freibad Eschbachtal endet vorzeitig
Badebetrieb im Freibad Eschbachtal endet vorzeitig
Remscheid erhält zwei Millionen Euro für die Feuerwehr, die Innenstadt und den Sport
Remscheid erhält zwei Millionen Euro für die Feuerwehr, die Innenstadt und den Sport
Remscheid erhält zwei Millionen Euro für die Feuerwehr, die Innenstadt und den Sport
Gruppe Überflutungshilfe wird von zahlreichen Spendern unterstützt
Gruppe Überflutungshilfe wird von zahlreichen Spendern unterstützt
Gruppe Überflutungshilfe wird von zahlreichen Spendern unterstützt

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Kommentare