Konzert

Publikum bedankt sich mit viel Applaus

Der gemischte Gospelchor bot in der evangelischen Kirche am Ludwig-Steil-Platz ein abwechslungsreiches Konzert. Foto: Roland Keusch
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Der gemischte Gospelchor bot in der evangelischen Kirche am Ludwig-Steil-Platz ein abwechslungsreiches Konzert.

Gemischter Gospelchor der evangelischen Kirchengemeinde Lüttringhausen.

Von Sabine Naber

Lüttringhausen. In der evangelischen Kirche am Ludwig-Steil-Platz in Lüttringhausen wurden die Gäste am Sonntagnachmittag herzlich begrüßt: „Wir freuen uns so sehr, dass Sie in dieser schwierigen Zeit gekommen sind“, hieß es zu Beginn des Adventskonzertes. Und das gestaltete der gemischte Gospelchor der Gemeinde unter der Leitung von Kantor Christian Gottwald wunderbar festlich. Nicht zuletzt, weil sich das Repertoire vom Üblichen abhob und von einem Instrumentalensemble mit Klavier-, Cello- und Querflötenklängen begleitet wurde.

Weihnachtslieder und Gospel wechselten sich ab

Gospels und Weihnachtslieder wechselten sich in der adventlich geschmückten Kirche ab. Dazwischen war eine Sonate in G-Moll von Marcello, einem italienischen Komponisten des Barocks zu hören. Den Übergang in diese andere Epoche gestaltete der Chorleiter am Flügel erstklassig.

Mit „Clap your Hands“ ging es fröhlich und temperamentvoll los. Großartig gelang auch „Certainly Lord“. Kantor Gottwald sang mit, dirigierte seinen ausdrucksstarken Chor aber gleichzeitig sehr engagiert. Hoffnung und Zuversicht verbreitete sich, als der Chor „Du darfst glauben“ sang. Einfühlsam wurde der Gospelchor von Sylvia Tarhan am Klavier und Adalbert Wottkowsy am Cello begleitet. Mascha Kortmannshaus kam mit der Querflöte ab und an dazu, Frederike Schermann überzeugte mit ihrer großartigen, voluminösen Stimme als Solistin.

„Lobt Gott, ihr Christen alle gleich“, das Kirchenlied zum Weihnachtsfest bot Raum zur Besinnung, bevor der bekannte Gospelsong „Go, tell it on the mountain“ in einem etwas anderen Arrangement erklang. Zum Song „Sister Mary“ wurde geschildert, dass Maria das Christuskind auf dem Arm hält. „Und den Part des grimmigen, brutalen Herodes, den dürfen wir Männer singen“, fügte der Kantor, der im Chor von drei Männern unterstützt wurde, hinzu.

Dass sich hier gutgeschulte Stimmen zusammengeschlossen haben, das war in jedem Ton zu hören. Seit mehr als zehn Jahren existiert der Gospelchor, 2015 hat Gottwald die Leitung übernommen. Songs wie „Rise up, Shepherd and Follow“, „Lead Me“ oder auch „Just a Closer Walk with Thee“ intonierte der Gospelchor abwechslungsreich, es war ein Genuss, zuzuhören.

Nach dem rund einstündigen Programm, für das sich das Publikum mit viel Applaus bedankte, sollte eigentlich Schluss sein. Aber alle Gäste blieben erwartungsvoll auf ihren Plätzen sitzen.

„Wir könnten noch ein Lied singen, während Sie aus der Kirche gehen“, schlug der Kantor vor. Und so erklang das flott und rhythmisch vorgetragene „Hey Man“, das sich die Zuhörer allerdings dann doch noch lieber im Sitzen anhörten.

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