Preis für pfiffige Ideen

Die Teilnehmer des Comenius-Projekts freuten sich über den Preis.©
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Die Teilnehmer des Comenius-Projekts freuten sich über den Preis.<br><i>©

Auf dem Dach des Fahrrads sind Solarzellen installiert worden. Ein anderes Rad zieht einen kleinen Wagen hinter sich her, in dem der Mitfahrer Platz hat, und der Besitzer des Elektroautos bietet regelmäßig drei freie Plätze an, wenn er morgens vom Zentralpunkt zum Friedrich-Ebert-Platz fährt.

Selbstverständlich ist auch, dass die Energien, die beim Besuch im Fitness-Studio eingesetzt werden, der Erzeugung von Strom zu Gute kommen.So stellt sich eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern das fiktive Verkehrskonzept für das Jahr 2036 vor. Und wurde für diese pfiffigen Ideen Donnerstagabend in der Mensa der Albert-Einstein-Schule von den drei Jury-Mitgliedern Bürgermeister David Schichel von den Grünen, Matthias Bioly (Stadtwerke) und Peter Dültgen (Wirtschaftsjunioren) mit dem ersten Preis ausgezeichnet.

Rund 50 Schülerinnen und Schüler aus sechs Nationen - neben Deutschland sind Partner aus Norwegen, Österreich, Schweden, Spanien und der Slowakei dabei - nehmen an diesem internationalen Schulpartnerschafts-Projekt teil. Schon zum dritten Mal macht die Albert-Einstein-Schule (AES) beim "Comenius-Projekt" mit und ist in diesem Jahr Gastgeber des Arbeitstreffen. 23 AES-Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen Zehn und Elf nahmen teil, das Thema hieß "Nachhaltig leben".

Ihr Verkehrskonzept hatten die Comenius-Teilnehmer im Laufe des Tages in zahlreichen Workshops entwickelt. Von den Verkehrsexperten Helmut Ruppert (VCD Remscheid), Dieter Donner (BUND NRW) sowie dem Projekt-Team "activ car" der Bergischen Universität in Wuppertal, wurden sie unterstützt. "Alle haben sich in Englisch, also der Drittsprache unterhalten und ihr Konzept entwickelt", lobte Helmut Ruppert.

"Wir kommen aus ganz verschiedenen Ländern, sind aber an den gleichen Dingen interessiert", das fand Sandra Jansson besonders spannend am Projekt. Die Schwedin war zum ersten Mal in Remscheid. Adriano Lenti von der AES hat inzwischen einen engen Kontakt zu seinen Mitstreitern: "Wir schreiben uns fast jeden Tag. Wir mögen uns, aber auch, weil wir gemeinsam seit rund einem Jahr am gleichen Thema arbeiten."

Schulleiter Alfons Lück-Lilienbeck erinnerte an die Anfänge der Schule, die vor 25 Jahren als erste Remscheider Gesamtschule gegründet worden war. Und so war das Projekt gleichzeitig der Auftakt einer Veranstaltungsreihe zum Jubiläum der Schule.

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