Löf

Pop, Balladen und Funk verschmelzen zu einem ausgewogenen Mix

Die beiden Sängerinnen Jenny Rizzo (l.) und Verena Köplin wurden von einer fünfköpfigen Band bei ihrem Auftritt unterstützt. Foto: Michael Schütz
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Die beiden Sängerinnen Jenny Rizzo (l.) und Verena Köplin wurden von einer fünfköpfigen Band bei ihrem Auftritt unterstützt.

Zart mit Pfeffer: Die Sängerinnen Jenny Rizzo und Verena Köplin traten im Löf auf.

Von Peter Klohs

Remscheid. Das von den Sängerinnen Jenny Rizzo und Verena Köplin initiierte Projekt Zart mit Pfeffer, das 2018 debütierte und ausschließlich Lieblingssongs der beiden enthält, machte am Donnerstagabend zum ersten Mal Halt im Löf an der Theodor-Körner-Straße. Das mehr als zweistündige Konzert, bei dem die Sängerinnen von fünf männlichen Musikern unterstützt wurden, war ein ausgewogener Mix aus hochklassigem Pop, lyrischen Balladen und treibendem Funk. Auch Musik, die dem Chanson und Country nahe kam, wurde im leider nicht sehr vollen Löf gespielt. Die Einnahmen des Konzertes wollte die siebenköpfige Band für bedürftige Menschen aus der Ukraine spenden.

Im Zentrum der Musik standen die beiden Sängerinnen. Aber auch die Musiker konnten sich auszeichnen. Sebastian Eichmeier am Keyboard hatte ein feines Gespür für die richtigen und songdienlichen Sounds, Bassist Martin Adelhöfer legte eine angenehme und unaufdringliche Basis, die Drummer Paul Mayland effektiv unterstützte.

Musiker spannten den Bogen vom Poprock zum intimen Duett

Die beiden Gitarristen Merlin Schreiber und Dennis Kresin, der außerdem hin und wieder ein Akkordeon einsetzte, glänzten durch ausgiebige Soli im Stück „Colours“. Und so entspann sich ein Reigen von sehr unterschiedlicher Musik zwischen deutschem Poprock („Liegen ist Frieden“ der Berliner Musikerin Elen), einem intimen Duett zwischen Sängerin Verena Köplin und Dennis Kresin, der auch Klavier spielen kann und einer sehr feurigen Version des alten Stevie-Wonder-Schlachtrosses „I Wish“, zu der Jenny Rizzo die Bandbreite ihrer Stimme mal richtig auslotet. Sehr schön auch die Idee, die prägnante Bass-Linie von „Papa was a rolling stone“ (The Temptations) mit Phil Collins „In the air tonight“ musikalisch zu vermählen. Der Funk steht dem Stück gut. Sehr berührend kam „Traveling soldier“ (The Chicks), ein Stück gegen den Krieg, von der Bühne. Aber der Reggae/Funk-Mix von „Master Blaster“ (Stevie Wonder) schaffte es in der Version der Band, die Stimmung im Löf schnell wieder anziehen zu lassen.

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