Neuer Lindenhof

Planer sind offen für Ideen vor Ort

Ist Ansprechpartnerin im Planungsbüro für Honsberg im Neuen Lindenhof: Verena Speer. Fotos:: Michael Sieber
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Ist Ansprechpartnerin im Planungsbüro für Honsberg im Neuen Lindenhof: Verena Speer.

Büro im Neuen Lindenhof vermittelt zwischen Stadt und Honsbergern. Anträge für Zuschuss möglich.

Von Leon Hohmann

Mit dem sogenannten Stadtumbau West möchte Remscheid die Quartiere Honsberg und Stachelhausen attraktiver gestalten. Seit Februar wird das von dem Dortmunder Planungsbüro „Stadtkinder“ unterstützt, das im Neuen Lindenhof eingezogen ist.

Gemeinsam mit der Stadt entscheiden die beiden Stadtumbaumanager, welche Projekte in dem Viertel umgesetzt werden sollen – und setzten auf einen starken Dialog mit den Akteuren und Anwohnern.

Die Städtebauförderung soll benachteiligte Stadtgebiete wieder interessanter gestalten. Insbesondere Quartiere mit einer hohen Arbeitslosigkeit, hohem Ausländeranteil und vielen Wohnungs-Leerständen können von dem Projekt profitieren und Fördermittel bei der zuständigen Bezirksregierung beantragen.

Standpunkt von Thomas Wintgen

Gibt diese grünes Licht – wie für den Honsberg – dann übernehmen Bund und Land achtzig Prozent der anfallenden Kosten. Das restliche Geld muss Remscheid als Eigenanteil beisteuern.

„Wir sind hier, um die Planer mit den Bewohnern und den Akteuren wie dem Stadtteil e.V. zu verknüpfen“, erklärt Projektmanagerin Verena Speer. Gemeinsam mit einem Kollegen prüft sie, welche vorgeschlagenen Projekte sich gut umsetzen lassen, und kümmert sich um die Bürgerbeteiligung.

Verena Speer sitzt im Planungsbüro für Honsberg im Neuen Lindenhof und betrachtet Details des mit Leben gefüllten Plans des hiesigen Quartiers.

„Wir wollen den Stadtteil verbessern, stabilisieren und neue Impulse setzen.“ Aktuell entwickeln die beiden Planer gerade das Konzept für einen Quartiersplatz nahe der Werkzeugtrasse. Er soll den Honsberg stärker als Naherholungsgebiet präsentieren. Auf ihrer Agenda stehen überdies ein besserer Spielplatz, Bäume entlang der Straße und mehr Sitzmöglichkeiten für Ältere. Hauseigentümer können Maßnahmen an ihren Gebäuden auch mit einer energetischen Sanierung verbinden.

Zu den Projekten des Stadtumbaus gehört ferner das Hof- und Fassadenprogramm, das sehr gut angelaufen sei. Speer: „Hierbei können private Eigentümer Mittel beantragen für den Fassadenanstrich oder die Umgestaltung der Gartenfläche.“

Bewohner sollen sich mit Quartieren identifizieren

Sie müsse dann freilich mehreren verschiedenen Mietern oder sogar der Allgemeinheit zugänglich gemacht werden. „Die Sozialstruktur ist sehr wichtig. Ohne die gelingt kein Stadtumbau“, sagt Speer. In dem Engagement

PLANUNGSBÜRO

KONTAKT Jeden Mittwoch können Interessierte im Lindenhof an der Honsberger Straße vorbeischauen. Geöffnet hat das Planungsbüro von 10.30 bis 212.30 Uhr – und nach Vereinbarung. Die Planer sind zu erreichen unter der Telefonnummer 02191 209 12 77 und via E-Mail: stadtumbau-rsh@stadt-kinder.de

von Vereinen und Künstlern sieht sie einen bereits vorhandenen Vorteil im Quartier. Im Planungsbüro im Lindenhof können alle Remscheider vorsprechen. Sie können hier ihre Ideen für den Stadtteil vortragen, sich beraten oder informieren lassen. „Wir freuen uns, die Menschen hier kennenzulernen“, sagt die Umbaumanagerin. Bis Anfang 2018 sind die Planer am Honsberg vertreten, vielleicht auch länger. Auf die Frage nach ihren Zielen erklärt Speer: „Mehr hochwertigen Wohnraum für Familien schaffen, Nahversorgung ausbauen, lokale Wirtschaft stärken.“ Menschen hier sollten sich dann mit Honsberg und Stachelhausen noch besser identifizieren können.

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