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Panzertalsperre: Fehlende Bänke bleiben Thema

Kleinod mit fehlenden Sitzgelegenheiten: Christian Saupe regt Verweilmöglichkeiten an der Lenneper Panzertalsperre an. Archivfoto:  Michael Sieber
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Kleinod mit fehlenden Sitzgelegenheiten: Christian Saupe regt Verweilmöglichkeiten an der Lenneper Panzertalsperre an.
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Sitzgelegenheiten an der Panzertalsperre.

Von Frank Michalczak

Remscheid. Die fehlenden Sitzgelegenheiten an der Panzertalsperre könnten zum Thema für die Lenneper Ortspolitiker werden. Christian Saupe, der zusätzliche Bänke an der Staumauer anregt, überlegt, eine Petition an die Lenneper Bezirksvertretung zu richten. „Ansonsten befürchte ich, dass die Angelegenheit im Sande verläuft“, erklärt er mit Blick auf einen RGA-Bericht zum Thema.

Susanne Fischer, Sprecherin des Wupperverbands, und Michael Zirngiebl, Geschäftsführer der Technischen Betriebe, zeigten sich zwar auf Anfrage aufgeschlossen, Verweilmöglichkeiten für Spaziergänger einzurichten. Und: Kauf und Aufbau der Bänke seien kein unüberwindbares Hindernis. Als Problem könne sich aber deren Pflege und die Beseitigung von Müll beziehungsweise die Leerung von Abfallbehältern herausstellen.

Christian Saupe verweist darauf, dass diese nicht nötig seien. Im Gegenteil könnten Körbe sogar kontraproduktiv sein. „Da holen sich Raben und Elstern die Abfälle raus“, erklärt er. „Außerdem landet Müll häufig auf dem Boden, wenn die Behälter voll sind.“

Er sei fast täglich an der Panzertalsperre unterwegs und habe in Gesprächen mit Ausflüglern erfahren, dass nicht nur ihm Bänke fehlen, die eine Aussicht auf die idyllisch gelegene Wasserfläche bieten. „Ideal dafür wäre der kleine Platz nahe der Infotafel an der Staumauer.“ Zuletzt habe er mit Spaziergängern gesprochen, die sich „auf abgesägten Baumstämmen“ ausruhen mussten.

Bezirksbürgermeister Rolf Haumann (Bündnis 90/Die Grünen) zeigt Verständnis für die Anregung: „Generell ist das eine gute Idee.“ Er selber wisse aus eigenem Erleben, wie sinnvoll die zusätzlichen Bänke in dem beliebten Naherholungsgebiet wären. „Um sich zwischendurch hinzusetzen und die schöne Aussicht zu genießen.“ Eine entsprechende Eingabe werde er an die Stadtverwaltung weiterleiten, wo die zuständigen Behörden die Angelegenheit fachlich bewerten. Haumann erinnert daran, dass gerade in Zeiten der Pandemie zahlreiche Menschen Ausflugsziele in der Umgebung für sich entdeckt hätten. Und dazu zähle zweifellos auch die Panzertalsperre.

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