Gespräche

„Pakt für den Sport“ soll auf den neuesten Stand gebracht werden

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Reinhard Ulbrich
  • Andreas Weber
    VonAndreas Weber
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Stadtverwaltung und Sportbund werden Gespräche fortsetzen.

Remscheid. Anfang 2020 forderte Sportbund-Vorsitzender Reinhard Ulbrich in einem RGA-Interview, dass mit der Stadt über eine Verlängerung des „Paktes für den Sport“ gesprochen werden müsse. Dieser lief zum 31. Dezember vergangenen Jahres aus. Die Inhalte seien lange nicht vertieft worden, meinte Ulbrich damals. Ein Antrag in diese Richtung wurde nun einstimmig im Sportausschuss verabschiedet.

SPD, Grüne und FDP drängen auf eine Verlängerung und Aktualisierung. Die Verwaltung erhielt den Auftrag, Verhandlungen aufzunehmen. Beide Parteien sind zum Pakt bereits im Gespräch, zuletzt bei einer Zusammenkunft am 27. Mai. David Schichel (Grüne) hatte den Antrag damit begründet, dass sich die Gesellschaft in ihren vielen Facetten weiterentwickelt habe. Er dachte zum Beispiel an die Themen Integration und Inklusion.

Der „Pakt für den Sport“ stellt die Grundlagen der Zusammenarbeit von Verwaltung, Politik und Selbstverwaltung des Sportes dar. In einem Punkt hat es bereits eine Korrektur gegeben. Die jährliche Sportpauschale, die es unter anderem für die Übungsleiter gibt, wird erstmals seit langem ab 2022 um 10 000 Euro angehoben. In den Haushalt wurde die Summe eingestellt. Die Fördersumme lag vorher bei 130 000 Euro. Joachim Hartenstein, Sportbund-Vorstand, wies daraufhin, dass der Sportbund eine Erhöhung um 20 000 auf 150 000 Euro fordere. „Das ist moderat, denn der städtische Zuschuss ist seit 2000 nicht angehoben worden. Nach der Inflationsrate hätten wir jetzt eigentlich 170 000 Euro fordern müssen.“

In der Vergangenheit hatte es zwischen Stadtverwaltung und Sportbund oft geknirscht, seit längerer Zeit herrscht aber ein gutes Einvernehmen zwischen den Verhandlungspartnern, nicht zuletzt, weil sich bei Neubau und Modernisierung von Sportanlagen in Remscheid viel tut.

Einen zusätzlichen warmen Segen erwartet der Sportbund zur Verteilung. Die Landesregierung reagiert auf die pandemiebedingt hohe Nachfrage nach attraktivem Outdoor-Sport. Jeder der 54 Kreis- und Stadtsportbünde in NRW erhält 500 000 Euro für Sportmöglichkeiten im öffentlichen Raum. Welche Projekte dafür in Remscheid in Frage kommen könnten, darüber muss noch beraten werden.

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