Aktion

365 Päckchen werden von Bergisch Born verschickt

Alles wird vor dem Versand noch einmal kontrolliert: Ursula Witte (Vordergrund) im Gemeindehaus Bergisch Born.
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Alles wird vor dem Versand noch einmal kontrolliert: Ursula Witte (Vordergrund) im Gemeindehaus Bergisch Born.
  • Andreas Weber
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Kirchengemeinde beteiligte sich wieder an  „Weihnachten im Schuhkarton“.

Von Andreas Weber

Das evangelische Gemeindehaus in Bergisch Born als große Paketstelle. Vier Wochen lang wurden dort die Präsente für die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ angenommen. Für den hiesigen Bezirk gab es zudem noch die Abgabestellen Röntgen-Apotheke, Hasenberg-Apotheke und die Cosmos-Apotheke in Wipperfürth. Am Ende wurden im Gemeindehaus 365 Päckchen gebündelt und fertig gemacht. „55 mehr als im Vorjahr“, freuten sich Klaus und Margarete Clever, die in einem elfköpfigen Team die Gaben für bedürftige Kinder und Jugendliche auf die Reise schickten.

Bevor sie in einen Lkw geladen wurden, waren die Päckchen in 37 große Kisten verpackt worden. Mit dem Transporter ging die Aufmerksamkeit aus dem Bergischen nach Berlin zu einer großen Sammelstelle. Von dort rollen die Laster nach Osteuropa. Rechtzeitig zum Fest sollen die Geschenke eintreffen. Moldawien und Rumänien seien dieses Jahr unter den Zielländern, wissen die Clevers.

Die weltweite, christliche Aktion kam vor 25 Jahren in Deutschland an. Seit 2003 sind die Borner dabei und sammeln für Bedürftige zwischen 2 und 14 Jahren für Kinderheime, Horte und Familien. Die Spender entscheiden, ob sie einen Jungen oder Mädchen in einer von drei Altersgruppen beschenken: 2 bis 4, 5 bis 10 oder 11 bis 14 Jahre. Im Schuhkarton landen Artikel mit einem Wert um die 25 Euro. Spielsachen, Kleidung, Hygieneartikel und Süßigkeiten sind gefragt. Eine Karte mit netten Worten und der Adresse darf der Absender auch hinzufügen.

Naschen, Lernen, Anziehen und Liebhaben – das sind die Überbegriffe, unter denen in Bergisch Born die Geschenke zusammengefasst sind. „Wieder einmal gab es sehr viele liebevoll gepackte Päckchen“, beobachteten die Clevers.

Aufgabe des Kirchenteams war es, zu kontrollieren und für den Versand vorzubereiten. Gebrauchtes wurde aussortiert, geschickt werden neuwertige Artikel. Dort, wo Platz war, packten die Borner zu. Denn die Frauen der Gemeinde stricken das ganze Jahr über für den guten Zweck: Ob Schals, Mützen oder Socken – alles rollt nach Osteuropa.

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