Zukunftspläne

In Oberburg soll neuer Wohnraum entstehen

Bauunternehmer Sam Jordan (l.) und Immobilienmakler Olaf Koppenhagen entwickeln gemeinsam Perspektiven für das Gebäude und Grundstück der ehemaligen Jugendherberge in Oberburg. Foto: Tim Oelbermann
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Bauunternehmer Sam Jordan (l.) und Immobilienmakler Olaf Koppenhagen entwickeln gemeinsam Perspektiven für das Gebäude und Grundstück der ehemaligen Jugendherberge in Oberburg.

Nach dem Verkauf der ehemaligen Jugendherberge gibt es Pläne für das Gebäude und das Grundstück.

Von Kristin Dowe

Es gibt Zukunftspläne für die ehemalige Jugendherberge in Oberburg: Mit der Entwicklung des rund 10 000 Quadratmeter großen Areals – das Gebäude in malerischer Hanglage verfügt über eine Bruttogeschossfläche von circa 3000 Quadratmetern – wurde das Solinger Unternehmen Raumvision beauftragt. „Ich finde das Projekt sehr spannend“, freut sich Geschäftsführer Sam Jordan über den Auftrag.

Über die drei Investoren, von denen zwei aus Solingen und einer aus Haan kämen, wolle er sich aus Diskretionsgründen zurzeit noch nicht näher äußern. Nur so viel: „Die Investoren sind fest entschlossen, dort etwas Schönes entstehen zu lassen.“ Konkret stünden drei bevorzugte Nutzungsvarianten im Raum, berichtet der Bauunternehmer. Die erste Möglichkeit sei, in dem Gebäude „exklusive Seniorenwohnungen“, eventuell verbunden mit einem Pflegeangebot, entstehen zu lassen. Zielgruppe seien Menschen, „die sich im Alter nicht in einer klassischen Pflegeeinrichtung sehen“. Ringsherum solle eine Parzellierung mit einzelnen Grundstücken für eine Bebauung entstehen.

Für den Vertrieb der Parzellen zeichnet das Solinger Unternehmen Koppenhagen Immobilien verantwortlich. Beide Beteiligten kündigten an, bei dem Projekt eng zusammen arbeiten zu wollen. Neben einer Wohnanlage für Senioren seien ein Mehrgenerationenhaus oder ein Schulungszentrum für bundesweit agierende Firmen außerdem als Alternativen im Gespräch, so Jordan. Nur eine Option sei – zum großen Bedauern von Burgs Bezirksbürgermeister Axel Birkenbeul (SPD) – mittlerweile von Tisch: eine Jugendherberge. „Dagegen haben sich die Anwohner bei einer Befragung größtenteils ausgesprochen“, berichtet Sam Jordan. Auch der Wunsch nach einem gastronomischen Betrieb an dem Standort sei nicht vorhanden. „Natürlich trauere ich der Jugendherberge immer noch ein wenig nach“, gibt Axel Birkenbeul offen zu. Die Investitionskosten für den möglichen Umbau des Gebäudes zu einer Senioren-Wohnanlage schätzt Jordan auf circa 8 Millionen Euro.

Grundsätzlich solle das Haus möglichst erhalten bleiben. „Zwar wird es noch ein, zwei Jahre dauern, bis die ersten Bagger rollen, aber für die Grundstücke liegen jetzt schon die ersten Anfragen auf dem Tisch. Wir machen jetzt unsere Hausaufgaben“, gibt Jordan sich optimistisch. Voreilige Ankündigungen will allerdings auch Immobilienmakler Olaf Koppenhagen nicht machen: „Wir sprechen nicht über ungelegte Eier und sind erst mal glücklich, dass wir das Projekt überhaupt betreuen dürfen. In jedem Fall werden wir das Beste daraus machen.“

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