Konzert

Sohn Ignatius erobert die Herzen aller Fans im Handumdrehen

Alle konnten ihre Texte mitsingen – Patricia Kelly am Samstag bei ihrem gefeierten Auftritt im Kultshock. Foto: Doro Siewert
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Alle konnten ihre Texte mitsingen – Patricia Kelly am Samstag bei ihrem gefeierten Auftritt im Kultshock.

Überraschungsgast beim Konzert von Patricia Kelly im Kultshock.

Von Elisabeth Erbe

Die Legende lebt weiter. Patricia Kelly von der Kelly-Family gastierte am Samstag im Kult-shock und sorgte für ein volles Haus. Seit 2008 ist sie als Solosängerin unterwegs. In ihren Lieder verarbeitet sie die schmerzhaften Erlebnisse und die Liebe, die sie nach der Trennung der Kelly-Familie erfahren hatte.

Am Samstag brachte sie ihre Band mit, die mit Cello und Piano für gefühlvolle Stimmung sorgte. Das hauptsächlich weibliche Publikum sang die alten „Kelly-Songs“ textsicher mit. Immer wieder gab es standing ovations, der einstige Star wird weiter groß gefeiert.

„Es ist schön, Musik zu machen, die man im Herzen hat“, sagte Patricia Kelly. Mit „Don´t say a word“ traf sie direkt ins Herz. „Es geht um Herzensprobleme und so, kennt ihr sicher auch, oder?“, fragte sie und erhielt nachdenkliches Nicken. Patricia Kelly hat eine besondere Verbindung zum Kultshock. Sie selbst ist gläubige Christin und kommt daher gerne nach Remscheid zu den „Jesus Freaks“.

„Ein bisschen crazy muss man sein“, ruft sie beim wilden Tanz ins Mikro

Etliche Fans reisen viele Kilometer, um sie zu hören. Sandra kam aus Riegelsberg bei Saarbrücken. „Die Texte sind voller Lebensfreude“, sagte sie. Ihr Freund Sandro hört eigentlich Heavy Metall, aber Patricia Kelly hat ihn überzeugt: „Die Kellys sind sehr gute Musiker.“

Patricia Kelly begeisterte nicht nur stimmlich. Mit ihrer herzlichen, ehrlichen Art wirkte sie wie eine gute Freundin aus alten Tagen. Besonders bei „No Lies“ trug Kelly ihr Herz auf der Zunge. Bei ihrer wilden Tanzperformance rief sie ins Mikrofon: „Ein bisschen crazy muss man sein! Aber was hatten wir eigentlich grad gesungen?“ Das Publikum half, und der Song erhielt einen krönenden Abschluss.

Viele Fans drängten sich immer wieder nach vorne, um ihren Star fotografieren oder filmen zu dürfen. Als Überraschungsgast kam ihr Sohn Ignatius Kelly auf die Bühne. Mit dem Song „I see fire“ von Ed Sheeran hatte er im Sturm alle Herzen erobert. Ein neuer Kelly-Star am Musikhimmel. Und die neuen Fans sind auch schon geboren. Mia Räuschen ist vier und kam mit Mama Natalie extra aus Iserlohn.

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