Gemeinsame Burg

Neun Bäume müssen im Zuge der Sanierung von Schloss Burg fallen

Auf der Anlage von Schloss Burg stehen etliche Bäume. Die hellgrünen Ulmen außerhalb der Mauern (rechts), die Eibe und die Sommerlinde, die jenseits der Mauer im Innenhof stehen, eine Eibe am Batterieturm (oben links) und ein weiterer Baum werden bald gefällt. Archivfoto: Uli Preuss
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Auf der Anlage von Schloss Burg stehen etliche Bäume. Die hellgrünen Ulmen außerhalb der Mauern (rechts), die Eibe und die Sommerlinde, die jenseits der Mauer im Innenhof stehen, eine Eibe am Batterieturm (oben links) und ein weiterer Baum werden bald gefällt.
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Mehrere Bäume und rund 100 Meter Hecke werden gepflanzt.

Von Andreas Tews

Fünf Ulmen, eine Europäische Eibe und eine Sommerlinde werden bald auf Schloss Burg gefällt. Später werden eine weitere Europäische Eibe und eine Rosskastanie folgen. Dies sei wegen der anstehenden weiteren Sanierung Schloss Burgs nötig, teilte der für die Sanierung der Anlage zuständige städtische Abteilungsleiter, Matthias Veldboer, mit. Unter anderem gehe es um die Wahrung von Rettungswegen. Der wohl markanteste der neun betroffenen Bäume ist die mehrstämmige Europäische Eibe am Wehrgang des nördlichen Innenhofes der historischen Anlage.

Schloss Burg wird in mehreren Bauabschnitten für 32,5 Millionen Euro saniert. Abgeschlossen sind bisher die Arbeiten am neuen Besucherzentrum am Bergfried und am Grabentorhaus. Am Hauptgebäude (Palas) und angrenzenden Gebäudeteilen wie Kapelle, Burgtor und Zwingertor muss in den kommenden Jahren noch gearbeitet werden. Dazu zählt auch die Mauer des Wehrgangs, der vom Palas aus am Bergfried vorbei zum Grabentorhaus führt.

Bäume und Hecken werden als Ersatz gepflanzt

Dort steht auch die Europäische Eibe mit einem Stammumfang von 2,30 Metern. Gefällt werden demnächst auch die Sommerlinde in direkter Nachbarschaft der Eibe und fünf Ulmen, die jenseits der Wehrgangmauer etwas unterhalb der Schlossanlage stehen. Später werden die Rosskastanie vor dem neuen Besucherzentrum und eine weitere Europäische Eibe am Batterieturm fallen.

„Wir machen das nicht aus Spaß“, hatte Veldboer in der vergangenen Woche in der Bezirksvertretung Burg/Höhscheid erklärt. Die Planer hätten alles versucht, um die Bäume zu retten. Im Fall der neun angesprochenen Gehölze sei dies aber nicht möglich. Dieses Bemühen bescheinigten den Planern die Bezirksvertreter Paul Westeppe (CDU) und Klaus Küll (Grüne). Viele Bäume, die die Anlage prägen, bleiben nach Westeppes Einschätzung zumindest stehen.

Mit den geplanten Ersatzpflanzungen werden die wegfallenden Bäume laut Matthias Veldboer mehr als kompensiert. Er kündigte an, dass als Ersatz über die ganze Schlossanlage verteilt mehrere Bäume und rund 100 Meter Hecke (Weißdorn und Hainbuche) gepflanzt werden.

SCHLOSS BURG

Eigentümer der unter Denkmalschutz stehenden Anlage sind die Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal. Der Schlossbauverein Burg an der Wupper fungiert als Betreiber.

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