Neuer Verein hilft Hundehaltern in Not

Katja Meis-Leven inmitten ihrer Hunde. Foto: Oliver Leven
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Katja Meis-Leven inmitten ihrer Hunde.

Vermittlung, Betreuung und Aufklärung

Von Melissa Wienzek

Gefühlt hat mittlerweile jeder einen Hund. Vor allem in Pandemiezeiten mit Homeoffice & Co. haben sich viele Menschen einen tierischen Partner zugelegt. Das merkt nicht nur das Tierheim, das von Anfragen überhäuft wird, sondern auch Katja Meis-Leven. Sie betreibt in Lüttringhausen eine Hundeschule, eine Tagesstätte und Physiotherapiepraxis. Aktuell darf sie wegen Corona kein Training anbieten. „Das wird uns irgendwann auf die Füße fallen“, ist sie sicher.

Um gerade in diesen Zeiten noch einmal verstärkt aufzuklären, haben Katja Meis-Leven und sieben weitere Mitstreiter nun den Verein Individuhund gegründet. Seit April ist er als gemeinnützig anerkannt. Der Tierschutzgedanke stehe dabei im Vordergrund, sagt die Trainerin. Sie wird unterstützt von Hundetrainern, Pensionsleitern und Tierpflegern aus der Region. Was der neue Verein bietet, erklären wir im Folgenden.

Aufklären: Das Ziel von Individuhund: „Wir wollen aufklären.“ Dafür wollen die Mitglieder Broschüren erstellen, die in Kitas und Praxen ausgelegt werden. Denn es mache Sinn, bereits Kinder aufzuklären, wie sie mit einem Hund umgehen sollten. „Denn Hunde sind ein präsentes Thema in unserer Gesellschaft.“ Später würde das Team zudem gern mit einem ausgebildeten Hund in Schulen und Kitas aufklären. Aber auch Fortbildungen anbieten, zum Beispiel für Fachkräfte in Tierheimen, aber auch für Hundehalter. Dabei geht es um Fragen wie: Wie finde ich den richtigen Hund? Wie fördere ich das Verhältnis zwischen Hund und Mensch? „Nicht jeder kann sich kostenintensive Seminare leisten. Deswegen möchten wir den größten Teil der Finanzierung durch den Verein abdecken. Fortbildungen könnten so meist kostenfrei oder zumindest für einen kleinen Betrag angeboten werden.“ Das Gleiche gelte für Trainingsstunden. Bedürftige hat das Team dabei besonders im Blick: Hundehalter in Not, die bedürftig sind, soll geholfen werden. „Es kann nicht sein, dass ein Hund im Tierheim landet, nur weil das Geld fehlt“, betont Meis-Leven.

Vermittlung: Der Verein will selbst in die Tiervermittlung einsteigen – und dadurch auch das Tierheim entlasten.

Betreuung: Wer ins Krankenhaus muss, in Quarantäne oder anderweitig in Not ist, kann seinen Liebling auf vier Pfoten in einer der Betreuungsstätten abgeben. Auch Tierheime möchte man ansprechen. „Wir könnten intensiv mit speziellen Hunden trainieren oder sie in Intensivpflege nehmen.“

Unterstützung: Das Team freut sich über Spender und Unterstützer. Kontakt:

www.individuhund-ev.de

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