Familienzeit

Neue Serie: Jetzt wird das Kinderzimmer zum Labor

Am Anfang war das Ei: Es muss in den Flaschenhals passen . . . Fotos und Zeichnung: Anna Kätker
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Am Anfang war das Ei: Es muss in den Flaschenhals passen . . .

In Zusammenarbeit mit dem RöLab stellt der RGA verblüffende Experimente für zu Hause vor – Heute geht es um das Zauber-Ei.

Von Melissa Wienzek und Anna Kätker

Was passiert mit einem Schaumkuss im Vakuum? Und was kann man in Mamas Küche alles bauen? In einer neuen Serie in Zusammenarbeit mit dem Röntgen-Labor RöLab des Deutschen Röntgen-Museums verwandeln wir das Kinderzimmer in ein Labor. Anna Kätker, Leiterin des RöLabs, präsentiert in der neuen RGA-Familienzeit-Serie „Experimentieren mit Anna“ spannende Experimente für die eigenen vier Wände. Aber Achtung, liebe Kinder! Alle Experimente immer nur in Begleitung eines Erwachsenen durchführen! Heute geht es in Annas erstem RGA-Experiment um ein ganz besonderes Ei – das Zauber-Ei.

Für dieses Experiment benötigst du:

1 hart gekochtes Ei

Glas- oder feste Plastikflasche (das Ei soll in der Öffnung feststecken, aber nicht durchfallen)

Wasserkocher

2 Schüsseln

Und los geht’s: Koche ein Ei hart und schäle es. Erhitze anschließend im Wasserkocher Wasser und fülle es vorsichtig in eine der beiden Schüsseln. In die andere Schüssel kommt kaltes Wasser. Stelle dann die Flasche zunächst in die Schüssel mit heißem Wasser und warte, bis sie sich erwärmt hat. Aber Vorsicht: Verbrenne dich nicht! Nimm die Flasche nun heraus, lege das Ei auf die Flaschenöffnung und stelle die Flasche nun in das kalte Wasser. Na, was beobachtest du? Wird das Ei hier tatsächlich zum Zauber-Ei?

Schreib uns: Wir wollen wissen, wie du das Experiment durchgeführt hast und was du dabei beobachtet hast. Schreib uns doch gemeinsam mit Mama und Papa eine E-Mail. Gerne veröffentlichen wir deine Beobachtungen in dieser Serie. Schreib uns einfach eine E-Mail mit deinem Namen und deinem Alter an:

melissa.wienzek@rga-online.de

. . . und jetzt nimmt unser Zauber-Ei ein Wasserbad. Oder doch nicht? Lies die Anleitung ganz genau durch. Was beobachtest du?

Die Erklärung: Anna erklärt, was es mit unserem Zauber-Ei auf sich hat: Auch wenn wir sie nicht sehen können, so besteht die Luft um uns herum aus ganz vielen verschiedenen Gasteilchen, die auch einen Druck auf uns ausüben. Wir sind nur an diesen gewöhnt und merken ihn daher gar nicht mehr. Aber je wärmer es ist, desto schneller bewegen sich auch diese Teilchen und umso mehr Platz brauchen sie – warme Luft dehnt sich also aus. Umgekehrt bewegen sich die Teilchen weniger stark und nehmen weniger Raum ein, wenn es kälter wird – die Luft zieht sich zusammen. Wenn du nun die Flasche erwärmst, erwärmst du auch die Luft in ihrem Inneren. Diese dehnt sich aus und verlässt nach oben hin zum Teil die Flasche. Verschließt du dann die Flasche mit dem Ei und kühlst sie ab, so zieht sich die Luft in ihrem Inneren wieder zusammen. Es entsteht ein Unterdruck, da ja nun insgesamt weniger Luft als zuvor im Inneren ist. Und, was passiert bei dir zu Hause mit dem Ei?

Anna und das RöLab

Anna: Anna Kätker leitet seit 2019 das Röntgen-Labor, kurz: RöLab, in der zweiten Etage des Deutschen Röntgen-Museums. Die 30-Jährige stammt aus Bochum und hat Geowissenschaften und Geophysik studiert.

Was siehst du?

RöLab: Das RöLab ist ein Schülerlabor für alle Altersstufen. Kinder und Jugendliche können selbst experimentieren – unter der Aufsicht von Anna Kätker. Es gibt Kurse für Grundschüler und für Fünft- bis Siebtklässler, die sogenannten neuen „Xperimente-Kits“. Zudem bietet das RöLab Schülern in Klasse 9 ein Praktikum zur Umweltradioaktivität an. Für die Oberstufe gibt es das „Röntgenpraktikum“. Das RöLab hat sogar vier Schulröntgengeräte.

Folgt uns: Sowohl der RGA als auch das RöLab sind auf Instagram vertreten. Das Röntgen-Museum hat auch einen Youtube-Kanal. Klickt doch mal rein!

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