Literaturprojekt

Neue Regionenschreiberin kommt aus dem nahen Köln

Die Autorin Ulrike Anna Bleier, die in Köln und der Oberpfalz lebt, wird von März bis Juni die Region erkunden. Foto: Ulrike Anna Bleier
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Die Autorin Ulrike Anna Bleier, die in Köln und der Oberpfalz lebt, wird von März bis Juni die Region erkunden.

Ulrike Anna Bleier ist von März bis Juni im Bergischen Land unterwegs.

Von unserer Redaktion

Sie heißt Ulrike Anna Bleier, wurde 1968 geboren und wird von März bis Juni das Bergische Land in Worte fassen. Sie ist eine von zehn Regionenschreibern, die zehn Kulturregionen Nordrhein-Westfalens für das Literaturprojekt „Stadt.Land.Text“ abbilden sollen.

Stipendiatin lädt zum Wandern über die Straße der Arbeit ein

Bleier lebt in Köln und der Oberpfalz. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit einem Arbeitsstipendium der Kunststiftung NRW und einem Writer-in-Residence-Stipendium in Quebec, Kanada. Ihr Debütroman Schwimmerbecken stand 2017 auf der Hotlist der zehn besten Bücher aus unabhängigen Verlagen. Im Bergischen Land lädt Ulrike Anna Bleier dazu ein, mit ihr auf der historischen Straße der Arbeit zu wandern und von der eigenen Arbeit zu erzählen. Warum arbeiten wir, was wir arbeiten? Welche Bedeutung hat Arbeit für uns, welche Verbesserungen wünschen wir uns? Aus den Porträts und Interviews entsteht eine digitale Straße der Arbeit durch das Bergische Land.

Vom 1. März bis 30. Juni 2022 setzt sie ihre Ideen in die Tat um und erkundet eine der zehn Kulturregionen Nordrhein-Westfalens mit literarisch-künstlerischen Mitteln. Ihre Arbeiten werden online und live bei Lesungen und Performances in NRW präsentiert.

„Stadt.Land.Text NRW“ wird beim Förderprogramm „RKP – Regionales Kultur Programm NRW“ (ehemals „Regionale Kulturpolitik“) vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft gefördert. Die Residenzen werden mit je 7200 Euro vergütet.

Land will vielfältige Literaturlandschaft abbilden

Erstmals konnten sich auch Literaturschaffende bewerben, die nicht auf Deutsch schreiben. Alle Texte werden ins Deutsche übersetzt und zweisprachig auf dem Blog publiziert. „Mit der sprachlichen Öffnung leistet das Residenzprogramm einen entscheidenden Beitrag zur Förderung einer vielstimmigen Literaturlandschaft Nordrhein-Westfalens. Wir dürfen gespannt sein auf die facettenreichen Perspektiven der Regionenschreiberinnen und Regionenschreiber auf die zehn Kulturregionen“, sagt Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen.

Ende Juni kommen alle zehn Autoren zusammen

Interessierte können sich den 21. Juni 2022 vormerken: Am längsten Tag des Jahres findet die öffentliche Abschlussveranstaltung mit allen zehn Teilnehmenden in Düsseldorf statt. Termine in den einzelnen Kulturregionen werden im Internet angekündigt.

www.stadt-land-text.de

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