Neue Outdoor-Spielgeräte über die Stadt verteilt

Stellte fünf Vorschläge vor: Joachim Hartenstein. Foto: Roland Keusch
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Stellte fünf Vorschläge vor: Joachim Hartenstein.

Sportausschuss: Joachim Hartenstein stellte Überlegungen zur Aufteilung der Fördermittel vor

Von Andreas Weber

Remscheid Quer durch die Stadt wird es neues Outdoor-Spielgerät geben. 500 000 Euro vom Land, die aus einem 27 Millionen Euro schweren Fördertopf zurückgehen, der an die „Moderne Sportstätte 2022“ anknüpft, machen die Investitionen möglich. In Regie des Sportbundes werden mehrere Projekte benannt, die ab 2022 realisiert werden. Vorstandsmitglied Joachim Hartenstein stellte im Sportausschuss fünf Überlegungen vor.

So könnte der mit Kunstrasen neugestaltete Sportplatz Neuenkamp auf seinem Weg zu einem Sportzentrum eine überdachte Multifunktionsspielfläche erhalten. Der Parcours im Stadtpark, bislang seniorenorientiert, könnte jugendgerechtes Fitnessgerät bekommen. Andersherum soll der Spielplatz in Ehringhausen auch Gerät für die ältere Generation erhalten. Es wird darüber nachgedacht, die Lenneper Bachtalrunde aufzuwerten und zwei Sportboxen anzuschaffen, die in Lennep (Federführung LTG) und am Schützenplatz/Stadtpark (betreut vom RTV) zum Einsatz kommen.

Der Sportbund geht davon aus, dass bis zum Jahreswechsel weitere Vorschläge von den Vereinen eingehen. Sportdezernent Thomas Neuhaus erläuterte, dass die Stadt in den Prozess integriert sei, erinnerte aber daran, dass, wenn es zur Aufstellung von zusätzlichem Sport- und Freizeitgerät auf städtischem Grund käme, über Pflege und Unterhalt gesprochen werden müsse.

Sportausschuss einig: Stadt bewirbt sich für „NRW 3 x 3 Tour“

Vom Ratsbündnis angeregt, bewirbt sich die Stadt 2022 um die Austragung der „NRW 3 x 3 Tour. Für die Organisation sollen Stadtsportbund, Sportvereine und Schulen gewonnen werden. Hintergrund: In den letzten Jahren wurde die Tour als „NRW Streetbasketball-Tour“ durchgeführt. In 12 verschiedenen Städten NRWs können Kinder und Jugendliche erneut ihr sportliches Können und ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Gespielt wird „drei gegen drei“ auf einen Korb in neun verschiedenen Altersklassen. Die jüngste Altersgruppe ist für Kinder des Jahrgangs 2011. „Wir möchten diese Bewerbung unterstützen, da die Corona-Pandemie für die Kinder und Jugendlichen zu erheblichen Einschränkungen geführt hat“, heißt es in dem Antrag von SPD, Grüne und FDP. Sport sei viel mehr als der Wettkampf. Es gehe um soziales Miteinander und Spaß in Gesellschaft, finden die drei Ratsfraktionen. Für die Bewerbung erhielten sie einhellige Zustimmung.

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