Kosten: 1,5 Millionen Euro

Neue Laternen sollen im Herbst die Alleestraße erleuchten

Vor drei Jahren konnten sich Interessierte ein Bild von den Lichtspielen machen – bei einer Probebeleuchtung.
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Vor drei Jahren konnten sich Interessierte ein Bild von den Lichtspielen machen – bei einer Probebeleuchtung.
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Lieferengpässe verzögern den Start des Austauschprogramms.

Von Frank Michalczak

Remscheid. Rund 1,5 Millionen Euro gibt die öffentliche Hand für 55 neue Laternen an der Alleestraße aus. „Die Aufträge sind mittlerweile vergeben“, berichtet Baudezernent Peter Heinze mit Blick auf das Austauschprogramm, das eigentlich längst gestartet sein sollte. Doch: Die neuen Lampen lassen auf sich warten.

Warum weiß der Abteilungsleiter Stadtentwicklung Andreas Huth. „Es ist so wie in vielen Bereichen. Es ist zu Lieferengpässen gekommen, bei den Masten und der Elektronik. Der Hersteller kommt daher mit der Produktion nicht nach.“ Die einzubauenden Leuchten stammen von der Firma Trilux aus Arnsberg. Mit deren Aufbau sei die Firma Karl Zangerl aus Solingen betraut worden.

„Wir können Lichtakzente setzen.“

Andreas Huth, Stadtentwicklung

Nach aktuellem Stand soll es nun im September losgehen. Zwei der drei Bauabschnitte werden dann mit den Laternen versehen. Zunächst ist der Bereich zwischen Zange und dem Abzweig zur Mandtstraße an der Reihe, dann folgt von dort die Schlussetappe hinunter zum Markt. Für Letztere muss aber noch ein Förderantrag bei der Bezirksregierung gestellt werden. „Es hat sich herausgestellt, dass die erste grobe Kostenschätzung nicht ausreicht“, erklärt Huth. Für den ersten Bauabschnitt sei das Geld bewilligt worden, zudem habe die Stadt noch Restmittel aus anderen Projekten in Anspruch nehmen dürfen. „Wir werden bei dem dritten Bauabschnitt um vorzeitigen Maßnahmebeginn bitten“, kündigt Baudezernent Heinze an.

Andreas Huth hofft, dass die neuen Lampen zu Beginn der dunklen Jahreszeit in Betrieb genommen werden können. Die meisten ersetzen die betagten Vorgänger an den 55 Standorten und versprechen besondere Lichtspiele: „Wir können sie farblich verändern, passend zur Jahreszeit oder dem jeweiligen Anlass“, berichtet Andreas Huth.

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Sie sollen auf der verwaisten Einkaufsmeile mit den vielen leeren Schaufenstern zum Wohlfühlen beitragen und auch dafür sorgen, dass manche dunkle Ecke besser ausgeleuchtet wird. „Wir können Lichtakzente setzen“, beschreibt Andreas Huth den Effekt.

Damit setzt die Stadt eines der ersten Signale bei dem Revitalisierungsprogramm, das der Stadtrat 2014 beschlossen hat. Nach den neuen Bänken auf der Allee und den Terrassen für die Außengastronomie an der Alten Bismarckstraße sind die Lampen die nächste Veränderung für den Stadtkern. Grundsätzlich werden diese einzelnen Projekte mit 80 Prozent vom Land gefördert, die Stadt Remscheid muss als Eigenanteil die restlichen 20 Prozent übernehmen.

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