Erfolgreiche Absolventen

Naturführer bringen Besuchern die Wupper-Region näher

Das Prüfungs- und Ausbildungsteam mit den erfolgreichen Absolventen des Wupper-Tell-Lehrgangs. Von den 14 neuen Natur- und Landschaftsführern fehlen drei auf dem Foto. Foto: Henning Pless
+
Das Prüfungs- und Ausbildungsteam mit den erfolgreichen Absolventen des Wupper-Tell-Lehrgangs. Von den 14 neuen Natur- und Landschaftsführern fehlen drei auf dem Foto.

Teilnehmer des Wupper-Tell-Lehrgangs erhielten ihre Zertifikate.

Von Michelle Jünger

Remscheid/Solingen. Normalerweise wird im Bergischen gekallt, aber die Wupper-Tells haben sich eher dem Storytelling verschrieben. Insbesondere, wenn es um Heimat- und Naturschutz geht. Mit Geschichten und vielen lehrreichen Spielen und Informationen kann man mit den Naturführern das Bergische erkunden.

In der Akademie der Kulturellen Bildung in Küppelstein erhielt die zweite Generation der „Wupper-Tells – zertifizierte Landschafts- und Naturführer für den Naturraum der Wupper zwischen Remscheid und Solingen“ die Urkunden über den erfolgreichen Abschluss des Lehrgangs, der vom Trägerverein der Biologischen Station Mittlere Wupper durchgeführt und vom Landschaftsverband Rheinland gefördert wurde.

Die Wupper-Tells sind seit 2010 als Naturführer mit erzähldidaktischem und spielorientierten Schwerpunkten unterwegs. Das Ziel des Wupper-Tell-Projektes ist es, ein Gefühl für Natur und den richtigen Umgang mit ihr zu vermitteln.

„Begonnen hat alles mit einer Idee im Jahr 2007, und nun stehen wir hier, mehr als zehn Jahre nach der Zertifizierung der ersten Generation der Wupper-Tells“, erklärt Dr. Jan Boomers, Leiter der Biologischen Station Mittlere Wupper. Eigentlich hätte der Kurs bereits 2019 stattfinden sollen, erst aus logistischen und dann aus pandemischen Gründen sei der Beginn des Lehrgangs zweimal verschoben worden, bevor es im April dieses Jahres endlich losgegangen sei.

Die bei der Zertifikatsübergabe anwesenden Bezirksbürgermeister Ernst-Otto Mähler aus Remscheid und Paul Westeppe aus Solingen sind begeistert. „Das Gebiet an der Wupper ist etwas Besonderes, etwas schützenswertes“, sagt Mähler, der auch bereits aus Remscheider Sicht Ideen hat, die Wupper-Tells mehr in Planungen und Wissensvermittlung einzubeziehen. Paul Westeppe erinnert sich noch an Zeiten, in denen die Wupper auch mal täglich eine andere Farbe hatte. „Manche können sich das vielleicht nicht mehr vorstellen, aber es gab früher an Schulen an der Wupper auch mal stinkefrei“, sagt er.

Eine der neuen Wupper-Tells ist Sara Christ. „Wir waren eine bunte Truppe aus allen Altersgruppen. Wir sind jetzt ein super Team. Es war genau mein Ding, sich näher mit Natur- und Umweltbildung zu beschäftigen“, sagt die dreifache Mutter, die es kaum erwarten kann, Besuchern den Naturraum Wupper näherzubringen.

Das Projekt soll als Vorlage für weitere Kurse dienen, hieß es auf der Veranstaltung. Bisher ist es als Ausbildung zum Naturführer in NRW einmalig.

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Vier Impfstellen sollen in Remscheid das Tempo erhöhen
Vier Impfstellen sollen in Remscheid das Tempo erhöhen
Vier Impfstellen sollen in Remscheid das Tempo erhöhen
E-Busse: Stadtwerke ziehen positive Halbzeitbilanz
E-Busse: Stadtwerke ziehen positive Halbzeitbilanz
E-Busse: Stadtwerke ziehen positive Halbzeitbilanz
Corona: Impfstelle erhöht Terminkontingent - Inzidenz bei 325,5
Corona: Impfstelle erhöht Terminkontingent - Inzidenz bei 325,5
Corona: Impfstelle erhöht Terminkontingent - Inzidenz bei 325,5
Alpaka-Spaziergang ist die beste Bescherung
Alpaka-Spaziergang ist die beste Bescherung
Alpaka-Spaziergang ist die beste Bescherung

Kommentare