Schatzkiste

Nach langer Zwangspause beginnt am Donnerstag die neue Spielzeit

Dr. Volker Schatz freut sich, dass er wieder Publikum in seiner „Schatzkiste“ am Markt empfangen kann. Foto: Roland Keusch
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Dr. Volker Schatz freut sich, dass er wieder Publikum in seiner „Schatzkiste“ am Markt empfangen kann.

Im kleinen Privattheater von Dr. Volker Schatz präsentiert zum Auftakt „Ausbilder Schmidt“ sein jüngstes Programm.

Von Sabine Naber

Remscheid. Am Donnerstagabend werden sich auch die Türen in der Schatzkiste, dem kleinen Privattheater am Remscheider Markt, endlich wieder öffnen. Zu Gast ist der Komiker Holger Müller alias „Ausbilder Schmidt“ mit seinem neuen Programm „Schackeline, fahr mal der Panzer vor“.

„Wir haben bisher freiwillig ausgesetzt. Aber die derzeitige Situation scheint mir trotz der hohen Inzidenzzahlen doch eine ganz andere als im vergangenen Jahr“, beurteilt Theaterchef Dr. Volker Schatz die Lage. Mit dem Ordnungsamt stehe man im Dialog, könne jetzt mit gutem Gewissen die Saison eröffnen. „Da kommt uns die Einrichtung im Theater zugute. Die leistungsstarke Lüftung wechselt viermal pro Stunde die gesamte Luft. So können wir unsere Gäste schützen, das Risiko so weit wie möglich reduzieren.“

Erlaubt sei es, alle Plätze in der Schatzkiste zu besetzen. Aber Schatz hat die Erfahrung gemacht, dass die Theaterbesucher auf den Ticketverkauf noch verhalten reagieren: „Trotzdem wir ja gleich zu Beginn einen tollen Kabarettisten eingeladen haben“, versichert er. Dieses Jahr wolle man komplett durchspielen, so bekannte Comedians wie Jens-H. Claassen (24. Februar), Sascha Korf (24. März) oder auch Jens Neutag am 7. April – um nur einige zu nennen – haben bereits ihr Kommen zugesagt.

Zukünftig werden in jedem Monat, immer donnerstags um 20 Uhr, zwei Vorstellungen gegeben. Und im Dezember will sich dann das Remscheider Ensemble, bestehend aus einem Pianisten und zwei Kabarettisten vorstellen. „Wir planen eine Weihnachtsaufführung, in der ein Comedian pro und der andere contra Weihnachten ist. Alles ist auf Remscheid gemünzt und am Ende singen sie gemeinsam ein Liebeslied auf unsere Stadt“, spürt man beim Theaterchef, wie sehr er sich freut, seinem Publikum ein eigenes Ensemble präsentieren zu können.

Die spielfreie Zeit sei auch für ihn keine leichte gewesen: „Ich habe den Vorteil, dass das Haus mein Eigentum ist. Aber das bringt natürlich auch Kosten mit sich, denn Mieteinnahmen sind weggefallen. Außerdem musste ich an einige Künstler Ausfallgage bezahlen“, macht Dr. Schatz deutlich, dass der lange Lockdown auch privat eine finanzielle Belastung war. Auch die Gastronomie gleich neben dem Theater kann noch nicht öffnen. Zu viele Kräfte seien durch die Pandemie ausgefallen. „Aber sobald es möglich ist, öffnen wir auch das Restaurant wieder“, verspricht Schatz.

www.schatzkiste.org.

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