Nach etwas mehr als einem Jahr wird schon wieder angebaut

Stefan Grote mit Ina Wagner von der Sparkasse, Tochter Alexandra Grote und Architekt Michael Geh (v.l.), da, wo die vier stehen, soll die zweite Halle errichtet werden. Foto: Roland Keusch
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Stefan Grote mit Ina Wagner von der Sparkasse, Tochter Alexandra Grote und Architekt Michael Geh (v.l.), da, wo die vier stehen, soll die zweite Halle errichtet werden.

Elektro Technik Grote erweitert den neuen Firmensitz auf dem Kippergelände

Von Sven Schlickowey

ALT-REMSCHEID Vor kaum mehr als 15 Monaten hat die Firma Elektro Technik Grote ihr neues Domizil auf dem Gelände der ehemaligen Brauerei Kipper bezogen, jetzt wird schon wieder erweitert. Mehr als 500 Quadratmeter Lager- und Werkstattfläche sind in zwei Bauabschnitten geplant.

Dafür nutzt das Unternehmen von Stefan Grote, vielen als Bezirksbürgermeister des Süd-Bezirks bekannt, ein von Beginn an eingeplantes Erweiterungspotenzial, das eigentlich sehr viel langfristiger gedacht war, wie der Inhaber gerne zugibt: „Ich hätte nicht geglaubt, dass ich diese Erweiterung noch selber bauen würde.“ Doch die Gelegenheit sei günstig gewesen.

„Wir sind im positiven Sinn überrannt worden“, berichtet Stefan Grote über die wirtschaftliche Entwicklung nicht zuletzt während der Corona-Pandemie. So sei das Lager voll und in einer eigentlich für zwei Mitarbeiter gedachten Werkstatt seien inzwischen fünf am Werk.

Hinzu komme das Regionale Wirtschaftsförderungsprogramm, das Investitionen, die Arbeitsplätze schaffen, mit bis zu 50 Prozent unterstützt. Und dessen Förderrichtlinien sich vor kurzem geändert haben. „Als ich das gelesen habe, habe ich meine Hausbank angerufen“, so Grote. Und die Remscheider Stadtsparkasse sei wie schon beim ersten Bauabschnitt bereit gewesen, das Vorhaben zu begleiten.

Damals entstand ein Gebäude mit 750 Quadratmeter Bürofläche und 1000 Quadratmeter Lager. Und mit der Option, hinten eine weitere Halle anzubauen. Die Erdarbeiten seien beim ersten Bau bereits miterledigt worden, auch Leerrohre seien schon verlegt, sagt Architekt Michael Geh. Vor allem aber sei diese zweite Halle auch Teil des ersten Bauantrags gewesen und daher bereits genehmigt. „Theoretisch könnten die ersten Arbeiten direkt beginnen.“

Doch weil selbst diese, rund 415 Quadratmeter große Halle auf Dauer nicht reicht, hat Geh schon den nächsten Bauabschnitt ins Auge gefasst: etwa 130 Quadratmeter als Ersatz für die zu klein gewordenen Werkstatt. Der Bauantrag dafür werde in diesen Tagen eingereicht, sagt Grote. Stehe diese dritte Halle, seien insgesamt rund 500 000 Euro zusätzlich in den Firmensitz geflossen. „Danach ist das hier aber erschöpft, dann können wir nur noch in die Höhe bauen.“ Was aber zumindest beim Bürotrakt durchaus möglich sei: „Da ist ein weiteres Stockwerk mit 250 Quadratmetern vorgesehen und schon bei der Statik berücksichtigt.“

Gegründet hatte Stefan Grote seine Firma nach der Insolvenz seines bisherigen Arbeitgebers Supfina im Jahr 2008. Erst hatte er das Ersatzteillager des Maschinenbauers übernommen und mit den Teilen gehandelt, später kamen Instandsetzungen von Maschinen auch anderer Hersteller und weitere Serviceleistungen dazu. Inzwischen repariere man selbst Steuerungsgeräte von Gabelstaplern oder Displays italienischer Sportwagen, sagt Grote. Entsprechend sei dieser Bereich stark gewachsen.

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