Lennep

Munsterplatz: Parkraum bleibt erhalten

Beim Umbau des Munsterplatzes geht es voran.
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Beim Umbau des Munsterplatzes geht es voran.
  • Frank Michalczak
    VonFrank Michalczak
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Abstellmöglichkeiten für Menschen mit Handicaps waren Thema für die Ortspolitiker.

Remscheid. Ein Bild von den Baufortschritten auf dem Munsterplatz machte sich nun die Bezirksvertretung Lennep. Der Geschäftsführer der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) Michael Zirngiebl präsentierte den Ortspolitikern eine Fläche, die aktuell neue Pflastersteine erhält. Für Irritationen sorgte die Frage, die sich die Bezirksvertretung am Rande stellte. „Was wird mit dem vorhandenen Parkraum?“ Dieser bleibt am Munsterplatz zwar erhalten, Schilder für Behindertenparkplätze seien hingegen nicht vorgesehen, hieß es von der zuständigen Planerin. Dies entspreche einer Übereinkunft mit dem Ordnungsamt.

Dessen Leiter Arndt Liesenfeld verweist darauf, dass Menschen mit Handicap in der Altstadt, also in einer verkehrsberuhigten Zone, überall parken dürfen. „Sie müssen allerdings beachten, dass sie nicht vor einer Einfahrt stehen oder die Feuerwehr oder den Rettungsdienst behindern könnten.“ Und: Sie sollten daran denken, ihren Behindertenausweis sichtbar an der Windschutzscheibe anzubringen, um ein Knöllchen zu vermeiden.

Nach einer neuerlichen Verabredung mit den Technischen Betrieben würden nun aber doch zwei Parkplätze am Rande des Munsterplatzes behindertengerecht verbreitert. „Zudem erhalten sie entsprechende Piktogramme – als Markierung auf dem Boden“, kündigt Behördenchef Liesenfeld an.

Die momentanen Umbauarbeiten sind die Vorboten für die feierliche Einweihung der Pilgerstatue des international renommierten Künstlers Tony Cragg am 19. Oktober, der für die Altstadt ein Werk geschaffen hat, das offenbar ohne Brimborium die Blicke auf sich ziehen soll. „Für seine Skulptur möchte Tony Cragg keine Effektbeleuchtung“, erklärte Zirngiebl bei der Ortsbesichtigung.

Den Pilgerfreunden und dem Engagement des Ehepaars Gerd-Hermann und Dr. Ingrid Lullic ist es zu verdanken, dass Lennep die Sehenswürdigkeit erhält. Sie lieferte den Anstoß dafür, den in die Jahre gekommenen Munsterplatz umzugestalten. Wenn die Statue eingeweiht wird, werde noch nicht alles fertig sein. „Aber es wird ein schöner Rahmen werden“, wiederholte der TBR-Chef sein Versprechen.

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