Morsbachtalstraße

Fällbagger sorgt für mehr Sonnenlicht

Der Fällbagger kommt zügig voran. Die Stämme und Äste werden zu Holzhackschnitzeln verarbeitet. Foto: Roland Keusch
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Der Fällbagger kommt zügig voran. Die Stämme und Äste werden zu Holzhackschnitzeln verarbeitet.
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Arbeiten an der Morsbachtalstraße.

Von Axel Richter

Remscheid Die Äste berührten bereits die Busse, die Buchen, Hainbuchen und Eichen ließen den Autofahrern und Hausbewohnern gegenüber immer weniger Sonnenlicht. Die Technischen Betriebe Remscheid lassen auf der Morsbachtalstraße in dieser Woche deshalb die Säge kreischen.

Mit einem Fällbagger führt ein beauftragtes Unternehmen aus Remscheid Verkehrssicherungsmaßnahmen und Lichtraumprofilschnitte durch, wie es im Bürokratendeutsch heißt. Mit anderen Worten: Am steilen Hang gegenüber den Häusern mit den Nummern 45 und 61 werden auf einer Länge von 500 Metern Bäume gefällt beziehungsweise die Kronen beschnitten.

Bis einschließlich Freitag soll der Straßenverkehr deshalb täglich von 8 bis 17 Uhr von einer Baustellenampel geregelt werden. Die Stadt bittet Ortskundige, den Bereich zu umfahren. Vielleicht geht alles auch schneller, denn sagt Stephan Nöh, der zuständige Förster im Revier: „Wir kommen gut voran. Wenn es so weiter geht, sind wir auch schon nach drei Tagen durch.“ Ob oder ob nicht: Die Anwohner seien dankbar für die Sägearbeiten vor ihrer Haustür, sagt Nöh: „Die hohen Bäume haben den Menschen viel Sonnenlicht genommen.“ Dazu waren die Sägearbeiten überfällig. Nöh ist froh, dass es jetzt vorangeht.

Die dicksten Stämme, die der Fällbagger greift, fällt und im nächsten Schritt auf eine transportable Länge zerteilt, messen im Durchschnitt 30 Zentimeter. Für den Forstmann stellen sie keinen wertvollen Baumbestand dar. Entsprechend ist ihr Ende. Alles wird zu Holzschnitzeln zerhäckselt und anschließend verbrannt.

Waldgenossenschaft zählt mehr als 200 Mitglieder

Der steile Hang befindet sich übrigens überwiegend im Besitz der Waldgenossenschaft Remscheid. Die mehr als 200 Mitglieder haben es sich zur Aufgabe gemacht, kleinste Waldflächen aufzukaufen und in einen Bürgerwald zu überführen, der nach ökologischen Kriterien bewirtschaftet wird. Zwischenzeitlich ist der Bürgerwald auf 62 Hektar angewachsen.

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