Veranstaltungen 2022

Mit einem Schnaps auf das „blaue Wunder“ fängt das Jahr für die IG Bergisch Born an

Für die IGBB eine gute Gelegenheit, sich und ihr Anliegen zu präsentieren: Ob das Trassenfest, das letztmalig Anfang Juni 2018 durch Bergisch Born rollte, wieder stattfindet, steht noch nicht fest. Archivfoto: Roland Keusch
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Für die IGBB eine gute Gelegenheit, sich und ihr Anliegen zu präsentieren: Ob das Trassenfest, das letztmalig Anfang Juni 2018 durch Bergisch Born rollte, wieder stattfindet, steht noch nicht fest. Archivfoto: Roland Keusch

Termine der Interessengemeinschaft mit Picobello, St. Martin und Weihnachtsbaumaktion.

Von Andreas Weber

Bergisch Born Es war eine frostige Winternacht, als Bergisch Born am 9. Februar 2012 sein „blaues Wunder“ erlebte. Über die stillgelegte Bahntrasse wurde der Rad- und Wanderweg gebaut, als Ersatz für die abgerissene Eisenbahnbrücke. Frierende Borner schauten zu, als die 29,60 Meter lange und 2,50 Meter breite, in EWR-blau gehaltene Aluminiumbrücke über die Bornefelder Straße gehievt und montiert wurde. Seither wird jedes Jahr der „Brückengeburtstag“ gefeiert.

Da vor zehn Jahren unter den Schaulustigen viele Freunde der Interessengemeinschaft Bergisch Born (IGBB) waren, bürgerte sich der Termin fest im Jahreskalender ein. Weil der Neujahrsempfang der IGBB coronabedingt abgesagt werden musste, ist das kleine Treffen abends um 18 Uhr das erste der Interessengemeinschaft in 2022. Neben einem Häppchen zu Essen werden ein oder mehrere Schnäpse gegen die Kälte gereicht.

Weiter geht´s mit der Müllsäuberungsaktion „Picobello“, die die Stadt traditionell im Frühjahr anbietet. Der genaue Termin steht noch nicht fest. Gerne dabei wäre die IGBB auch beim Trassenfest, das alle zwei Jahre stattfindet und im Juni 2018 letztmalig städteübergreifend durchgeführt wurde. Die Bergisch Borner waren für ihr Teilstück zuständig. „Wir hoffen, dass es dieses Jahr wieder ausgerichtet wird, haben aber noch nichts in der Hinsicht gehört“, erklärt Geschäftsführerin Viola Meike.

Als die IGBB 1969 gegründet wurde, zählte der Ortsteil im Drei-Städte-Eck 1790 Einwohner. Ein halbes Jahrhundert später hat sich die Bevölkerungszahl nur um 100 erhöht. Dagegen ist die IGBB gut dabei. Nachdem vor ein paar Jahren der Fortbestand auf dem Spiel stand, legte die Gemeinschaft wieder auf 142 Mitglieder zu. „Das Jubiläumsfest 2019 hat uns einen Zuwachs gebracht und das Gemeinschaftsgefühl noch mal gestärkt“, meint Viola Meike. Letztes Jahr gelang es, mit Kassierer Matthias Löhr und Beisitzer Klaus Menningen (zuständig für politische Gremienarbeit) zudem zwei neue Führungskräfte zu gewinnen.

Nach der Mitgliederversammlung im Herbst, warten zwei Ereignisse auf die IG. Am Freitag vor St. Martin (diesmal fällt St. Martin am 11. November auf einen Freitag) laden die Bergisch Borner Kinder zum Martinszug ein. Wenig später beginnt die Weihnachtsbaumaktion. Mit Lennep Offensiv werden an Laternen entlang der B 51 die Tannen festgebunden und von den Anwohnern geschmückt.

Beteiligt an der Aktion ist auch die Siedlergemeinschaft Tefental. „Es gibt weitere Anfragen in Bergisch Born, die wir aber logistisch nicht bedienen können, weil uns das Personal fehlt“, bedauert Viola Meike. Ein weiterer Fixpunkt im Kalender ruht aufgrund von Covid-19. Der IG-Stammtisch findet in Zeiten ohne Restriktionen jeden ersten Donnerstag im Monat um 19.30 Uhr in „Melli´s Borner Sporttreff“ (Tennishalle) statt.

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