Versorgung von Armen und Bedürftigen

Remscheider demonstrieren vor Brandenburger Tor

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Mitglieder von Praxis ohne Grenzen demonstrierten vor dem Brandenburger Tor.
  • VonUli Preuss
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Remscheider Mitglieder von Praxis ohne Grenzen demonstrierten vor dem Brandenburger Tor für eine ausreichende medizinische Versorgung von Bedürftigen.

Uli Preuss berichtet aus Berlin

Eine Hinfahrt mit Schnee und glatten Straßen. Doch Dieser Abend ist klar und kalt. Kalt wie die soziale Situation, in der sich Millionen Menschen in der Bundesrepublik und auch zunehmend Bürger aus Remscheid befinden. Wer arm ist, wird in Deutschland nur unzureichend medizinisch versorgt. Wer arm ist, stirbt früher. 

Die Demonstranten am Brandenburger Tor fordern: Gesundheit muss ein Menschenrecht werden. Zwischen 17.30 und 18 Uhr durften am Dienstagabend zehn Kältebusse und Gesundheitsmobile aus Mainz, Lübeck, Hamburg, Berlin, Würzburg, Solingen sowie Unterstützer aus Remscheid von Praxis ohne Grenzen über den Westzugang vor das Brandenburger Tor rollen. Dort wurden die Schiebetüren der Hilfsfahrzeuge geöffnet, das Innere gezeigt. „Wir wollen uns stark machen für eine bessere Versorgung von armen Patienten", sagt der Solinger Arzt Dr. Christoph Zenses.

Aus Tafel, aus Medimobil und aus der "Praxis ohne Grenzen" sind weitere dutzende Mediziner aus dem Solimed-Netzwerk sowie Rot-Kreuz-Sanitäter nicht mehr wegzudenken.

In Berlin ist die Delegation Teilnehmer des Kongresses "Armut und Gesundheit". Der findet zum 23. Mal in Berlin statt. Über 2000 Mediziner und Interessierte nehmen daran teil. Das Interesse aus der Politik hält sich in Grenzen. Fachpolitiker aus Bund und Land sind geladen, werden bis zum Abend bei den Diskussionen und Vorträgen jedoch nur spärlich gesehen.

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