„Man kann stolz sein auf die krisenfesten Remscheider“

Daniel Henkel (37) ist gebürtiger Remscheider. Foto: Peter Klohs
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Daniel Henkel (37) ist gebürtiger Remscheider.

Daniel Henkel von „Seele in Not“ beantwortet die zehn RGA-Fragen

Von Peter Klohs

Daniel Henkel wurde vor 37 Jahren in Remscheid geboren und lebt immer noch in seiner Heimatstadt. Er ist seit Februar 2019 beim Verein „Seele in Not“ an der Hindenburgstraße als Verwaltungsangestellter tätig – und hat uns die RGA-Fragen im Café MoccaSin des Vereins beantwortet.

Worauf kann man als Remscheiderin stolz sein?

Daniel Henkel: Auf die Remscheider Menschen. Sie sind extrem krisenbeständig. Die Remscheider sind Stehaufmännchen und halten unbedingt zusammen.

Was ist für Sie der höchste kulinarische Genuss?

Henkel: Eintöpfe aller Art. Da sind der Fantasie auch keine Grenzen gesetzt. Ich habe mir kochtechnisch viel von meiner Mutter abgeschaut.

Was können Sie besser als die meisten anderen Menschen?

Henkel: Das weiß ich nicht. Ich zerbreche mir darüber aber auch nicht den Kopf. Ich komme gut aus Krisen raus und kann das gut in meinen Beruf einbringen. Aber besser als andere? Nein.

Welches Konzert haben Sie zuletzt besucht?

Henkel: Das war Kiesberch, die bergische Rock-Coverband, beim Lenneper Sommer 2018. Der Marktplatz war so was von voll. Es war halt vor Corona.

Mit wem würden Sie gerne einmal für einen Tag das Leben tauschen?

Henkel: Mit niemandem. Ich möchte die Person bleiben, die ich bin, mit allen Höhen und Tiefen.

Ihr Lieblingsplatz in Remscheid?

Henkel: Ich bin gern da, wo Bäume und Wasser sind: An der Kräwinkler Brücke zum Beispiel. Oder an der Panzertalsperre oder im Hackenberger Mischgebiet mit Wald und Feldern.

Wie würden Sie einen typischen Remscheider in drei Worten charakterisieren?

Henkel: Krisenfest, hilfsbereit, direkt.

Was ist für Sie der angenehmste Zeitvertreib?

Henkel: Zeit mit meinen Liebsten zu verbringen, das heißt, mit einer Handvoll Menschen, inklusive meiner Kernfamilie, denen ich vertraue.

Was würden Sie als OB von Remscheid als Erstes anpacken?

Henkel: Ich würde an die Ausschüsse appellieren, nicht alles tot zu diskutieren, sondern viel schneller Entscheidungen zu treffen. Wenn der OB denn darauf Einfluss hätte. . .

Welchen Traum hegen Sie?

Henkel: Mein Traum ist es, dass von Inklusion nicht nur gesprochen, sondern dass sie gelebt wird. Sie muss natürlich finanziell abgesichert sein. Es wird viel geredet und wenig getan. Das sollte sich möglichst schnell ändern.

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