Spendenübergabe

Bürgerstiftung „Mama Mia“ freut sich über Spenden

Gute Laune bei der Spendenübergabe (v.l.): Karl-Richard Ponsar (Kinderschutzbund), Wilfried Milz, Kathrin Gilberg, Karl Heinz Humpert (alle Bürgerstiftung) und Annette Stevens (Mama Mia). Foto: S. Knupp

Bürgerstiftung engagiert sich für Mütter-Treff.

Von Stefanie Knupp

„Mama Mia“ durfte sich am Donnerstag über Geschenke freuen. Zwei neue Sessel, ein Hochstuhl, eine Rutsche und zwei Teppiche schmücken ab sofort den freundlich gestalteten Raum des Mütter-Treffs an der Elberfelder Straße. Überreicht wurden die Sachspenden von der Bürgerstiftung Remscheid. „Mit diesem Projekt investieren wir auch in die Zukunft Remscheids“, sagte Kathrin Gilberg, Vorstandsvorsitzende der Stiftung.

„Mama Mia“ hilft jungen Frauen, den unter Umständen schwierigen Start in das Muttersein zu erleichtern. „Mama Mia“ kooperiert zudem mit dem Jobcenter, Pro Familia und weiteren sozialen Einrichtungen. „Viele Frauen haben einfach nicht die familiäre Unterstützung oder sind noch sehr unsicher“, weiß Annette Stevens, die als Mitarbeiterin des Kinderschutzbundes für den Mütter-Treff zuständig ist. Sie hat „Mama Mia“ im Jahr 2005 mit ins Leben gerufen.

Damals leistete die „Aktion Mensch“ mit einer dreijährigen Förderung Starthilfe. Seitdem finanziert sich die Einrichtung komplett aus Spendengeldern. Pro Jahr werden mindestens 25 000 Euro benötigt, um „Mama Mia“ aufrechtzuerhalten. Die für den Alltag dringend benötigten Einrichtungsgegenstände fragte man diesmal bei der Bürgerstiftung Rescheid an. „Wir beschäftigen uns mit allen möglichen Formen der Unterstützung“, erklärte Karl Heinz Humpert, Vorsitzender des Stiftungsrates. „Dabei arbeiten wir aber immer projektbezogen. Die neue Ausstattung für Mama Mia wird von den Kindern auch wirklich genutzt.“

Anschaffungen aus Erlösen der Zahngold-Sammlung

Die Anschaffungen im Wert von etwa 500 Euro hat die Bürgerstiftung aus den Erlösen der Zahngold-Sammlung der „ZIRS“-Praxen finanziert. „ZIRS ist eine Initiative von Zahnärzten in Remscheid“, berichtete Kathrin Gilberg. „Viele Ärzte sprechen ihre Patienten an, entfernte Zähne – zum Beispiel mit Goldkronen – zu spenden. “ Die Zahnsammelboxen würden dann zweimal im Jahr geleert, die Summe aus dem Gold ginge dann als Spende an die Bürgerstiftung.

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