Comedy

Männer-Wichteln ist aus hygienischen Gründen verboten

Die La Signora aus Oberhausen: Carmela de Feo präsentierte ihre besten Knaller in der Tanzschule Woite. Foto: Roland Keusch
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Die La Signora aus Oberhausen: Carmela de Feo präsentierte ihre besten Knaller in der Tanzschule Woite. Foto: Roland Keusch

La Signora unterhielt Publikum in der Tanzschule bestens – direkt, schlagfertig und mit schrägen Geschichten.

Von Sabine Naber

Mit Comedy feierte die Tanzschule Woite Samstag ein kleines Jubiläum: „Wir haben diesen Abend vor Corona geplant. Ich freue mich, dass wir ihn trotz erschwerter Bedingungen umsetzen können“, sagte Ingo Woite, der die Tanzschule seit fünf Jahren leitet. Als Gast hatte er La Signora alias Carmela de Feo eingeladen. Sie verstand es großartig, ihr Publikum zu unterhalten. „Meine besten Knaller“ hatte die Komödiantin aus dem Ruhrpott ihr Programm überschrieben. Wie gewohnt mit Haarnetz bis tief in die Stirn und im schwarzen Fräulein-Rottenmeier-Gouvernanten-Look stürmte La Signora auf die Bühne. Und nannte die Corona-Zeit keine leichte: „Da muss man jetzt mit einem Mann zu Hause sitzen, den man sich mal vor Jahren ausgesucht hatte. Aber trotzdem – Männer-Wichteln ist aus hygienischen Gründen heute Abend nicht erlaubt“, sagte sie mit erhobenem Zeigefinger.

Dann singt sie und verrenkt sich bei ihren Tanzschritten – „Tanzen ist Erotik“ – so extrem, dass ihre Zuschauer aus dem Lachen nicht mehr herauskommen. Dabei bezieht sie das Publikum im gut besuchten Saal ein. Fragt ungeniert, wer zu wem gehört und wie lange noch. Wie man sich kennengelernt hat und ob‘s inzwischen stressig geworden ist. Ganz direkt, schlagfertig und mit so schrägen Geschichten, dass die Angesprochenen lachend mitmachen.

Warum Elvis Presley nie Akkordeon gespielt hat

Sie arrangiert Hits aus Pop und Klassik mit eigenen Texten neu und schwärmt von ihrem Akkordeon. „Das will in den Arm genommen werden, das seufzt so gefühlvoll.“ Sie erklärt, warum sich ihr Kollege, Elvis Presley, einst notgedrungen für eine Gitarre entschied: „Mit dem Akkordeon vor sich, hätte er die Damenwelt nicht rumgekriegt. Da sieht man den Hüftschwung nicht.“ Noch schlimmer seien Blechblasinstrumente. „Die sind ein Labyrinth für Spucker“, sagt sie und verzieht angewidert ihr Gesicht.

La Signora zu Gast in der Tanzschule Woite

La Signora in der Tanzschule Woite.
La Signora in der Tanzschule Woite. © Roland Keusch
La Signora in der Tanzschule Woite.
La Signora in der Tanzschule Woite. © Roland Keusch
La Signora in der Tanzschule Woite.
La Signora in der Tanzschule Woite. © Roland Keusch
La Signora in der Tanzschule Woite.
La Signora in der Tanzschule Woite. © Roland Keusch
La Signora in der Tanzschule Woite.
La Signora in der Tanzschule Woite. © Roland Keusch
La Signora in der Tanzschule Woite.
La Signora in der Tanzschule Woite. © Roland Keusch
La Signora in der Tanzschule Woite.
La Signora in der Tanzschule Woite. © Roland Keusch
La Signora in der Tanzschule Woite.
La Signora in der Tanzschule Woite. © Roland Keusch
La Signora in der Tanzschule Woite.
La Signora in der Tanzschule Woite. © Roland Keusch
La Signora in der Tanzschule Woite.
La Signora in der Tanzschule Woite. © Roland Keusch
La Signora in der Tanzschule Woite.
La Signora in der Tanzschule Woite. © Roland Keusch
La Signora in der Tanzschule Woite.
La Signora in der Tanzschule Woite. © Roland Keusch
La Signora in der Tanzschule Woite.
La Signora in der Tanzschule Woite. © Roland Keusch
La Signora in der Tanzschule Woite.
La Signora in der Tanzschule Woite. © Roland Keusch
La Signora in der Tanzschule Woite.
La Signora in der Tanzschule Woite. © Roland Keusch
La Signora in der Tanzschule Woite.
La Signora in der Tanzschule Woite. © Roland Keusch

Dass die Kids heutzutage nur noch mit Smartphone und Tabletts hantieren, findet La Signora blöd. Da sei es früher mit Klatschspielen und Abzählreimen wie „Eine kleine Mickymaus zog sich die Hose aus“ weitaus lustiger gewesen. „Wie aufregend war es erst, wenn wir Klingelmännchen spielten. Da wusste man von Anfang an, dass man eine geballert kriegt, wenn man erwischt wurde.“

Und sie wüsste gerne, was alle an Yoga fänden. „Seine Extremitäten verbiegen, um glücklich zu sein. Was soll das?“ Wenn sie nervös wäre, würde sie zwei Mottenkugeln in die Hände nehmen und sich im Schrank einschließen. Es durfte viel gelacht werden.

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