Sommerferien

Löwen-Festival: Bilanz fällt positiv aus

Maximilian Süss zieht ein positives Fazit nach dem sechswöchigen Löwen-Festival, das er in den Ferien veranstaltet hat. Foto: Michael Sieber
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Maximilian Süss zieht ein positives Fazit nach dem sechswöchigen Löwen-Festival, das er in den Ferien veranstaltet hat.
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Veranstalter Maximilian Süss verkaufte rund 3500 Getränkebecher. Zuspruch hing vom Wetter ab.

Von Frank Michalczak

Die Sommerferien sind beendet und damit auch das sechswöchige Löwen-Musikfestival auf dem Theodor-Heuss-Platz am Rathaus. Zum vierten Mal hatte Event-Unternehmer Maximilian Süss Live-Bands immer wieder donnerstags damit beauftragt, dem Remscheider Publikum einzuheizen. Seine Bilanz fällt positiv aus. „Der Trend geht von Jahr zu Jahr nach oben – auch wenn nicht immer das Wetter mitspielte“, blickt er zurück.

Das Festival hatte mit einem Paukenschlag begonnen. Die Kultband Kasalla spielte beim Startschuss – und 5000 Fans feierten mit. Erstmals mussten die Besucher beim Festival Eintrittskarten vorlegen, die der Radiosender RSG passend zu seinem 25. Geburtstag verteilt hatte. Maximilian Süss betrat damit Neuland, weil verschärfte Sicherheitsvorkehrungen zu treffen waren. Der Platz wurde abgesperrt. „Aber das verlief ohne Gerangel. Und genau so waren auch die übrigen Abende – friedlich“, berichtet er. Nur ganz vereinzelt sei es „im weiteren Umfeld“ des Platzes zu Polizeieinsätzen gekommen. „Dabei handelte es sich um die üblichen Verdächtigen, die aber nichts mit unserer Veranstaltung zu tun hatten.“

Finanziert wurde das Festival unter anderem durch den Verkauf von Festivalbechern, die die Besucher zu jedem Konzert mitbringen durften. Rund 3500 Exemplare seien im Laufe der Wochen verkauft worden. Wesentliche Einnahmequelle sei zudem der Getränkeverkauf. Deshalb durften die Gäste keine eigenen Spirituosen mitbringen. „Das ist natürlich dennoch vereinzelt vorgekommen“, sagt Süss. In diesen Fällen hätten die Security-Mitarbeiter das Gespräch mit den Besuchern gesucht und seien dabei zumeist auf Einsicht gestoßen.

Und so soll es auch 2018 weitergehen. Bis dahin gilt der Vertrag, den der Eventunternehmer mit der Stadt Remscheid vereinbart hat. „Mit der Option, zwei weitere Jahre zu verlängert. Und ich hoffe, dass dies klappen wird“, fügt er hinzu.

Bandauswahl: Newcomer und Zugpferde sollen auftreten

Im nächsten Jahr will er bei der Bandauswahl erneut auf eine Mischung aus bewährten Zugpferden und Newcomern setzen. Kasalla sei dabei aber nur sehr schwer zu toppen. „Aber wir werden uns schon noch ein i-Tüpfelchen überlegen“, kündigt Süss an. Denn 2018 gibt es was zu feiern: Seine Gaststätte „Rack‘n Roll“ feiert dann zehnten Geburtstag. Doch bereits in Kürze kann er dort einen besonderen Gast begrüßen: Am Montag, 18. September, gibt Singer und Songwriter Stuart o‘Connor ein Konzert im Treffpunkt an der Daniel-Schürmann-Straße. „Und der lässt es richtig krachen“, freut sich Maximilian Süss auf den Auftritt. Los geht‘s um 20 Uhr.

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