Mein Leben als Papa

Lesung ist für Kolumnen-Fans der Tageshöhepunkt

Gunnar Freudenberg ist zweifacher Papa.
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Gunnar Freudenberg ist zweifacher Papa.
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RGA-Redakteur Gunnar Freudenberg las aus seinem Buch „Mein Leben als Papa“.

Von Melissa Wienzek

Remscheid. Er hatte sich den ganzen Tag darauf gefreut, dass 16.30 Uhr wird: Edgar Schulz ist ausgewiesener Freudenberg-Fan und saß daher bei der Lesung des RGA-Redakteurs am Mittwochnachmittag in der Zentralbibliothek in der ersten Reihe, so auch seine Frau. „Das ist für uns der Höhepunkt des Tages“, sagte Schulz. Das Original zu sehen und zu hören sei dabei natürlich noch besser. „Er macht das so schön, wie er die Geschichten vorträgt.“

Jeden Samstagmorgen zelebriert das Ehepaar Schulz ein Ritual: Sie liest ihm die neueste Kolumne „Mein Leben als Papa“ auf der Seite Familienzeit im RGA von Redakteur Gunnar Freudenberg vor. „Die Geschichten stecken einfach voller Lebensfreude und sind mit so viel Humor geschrieben“, sagt Edgar Schulz. Natürlich besitzt er auch das gleichnamige Freudenberg-Buch.

Mehr als 300 Folgen sind bereits im RGA erschienen

Episoden daraus erzählte der 42-jährige Papa am Mittwochnachmittag, umrahmt vom „Musikus und Luftikus“ Thomas Koll am Klavier. Das Duo spielte sich auf der Bühne im Foyer so einige komödiantische Bälle zu. Zur Christbaum-Geschichte servierte Koll „Oh Tannenbaum“, auf die Melodie von „Kling, Glöckchen“ legte er den Text von „Stille Nacht“, weil sich beide nicht einigen konnten. Wie die Kinder. Passte also.

Gekommen waren übrigens auch die türkischen Nachbarn von obendrüber, die häufiger in den Geschichten vorkommen, sowie Freudenbergs Schwester Meike. In gewohnter Freudenberg-Manier – im bunten „Ho Ho Ho Hockey“-Pulli und mit langer Frise – stellte der RGA-Redakteur einige aus den 300 Folgen vor („Bis Mitternacht sind wir durch.“), die stets zum Gag-Höhepunkt kommen. Das kann der Mann, der im Verlagshaus als Nachfolger für Harald Schmidt gilt. Nur in lustig.

Als er seinem Sohn Hannes die Haare schneidet und dafür Lob erntet, philosophiert er bereits über den Namen seines Salons: „Gunn-Haars Harmonie“ oder „Vor-Hair Nach-Hair“ kommt ihm da in den Sinn. Er gibt zu, nicht nur stolzer Werder-Bremen-Fischkopp zu sein („Die wichtigste Nebensache der Welt“), sondern auch einfach „einen an der Waffel“ zu haben. Er müsse ständig singen. Zum Beispiel, wenn Michel in seine Windel gemacht hat. Dann trällert der Papa „Eine neue Windel ist wie ein neues Leben“.

Ob türkische Geburtstagsfeier im Garten, Michels Geburt, ein schlechtes Namensgedächtnis oder ein gemeinsames Spiel auf der Wii-Konsole: Für Erheiterung sorgte jede einzelne Geschichte. Und das Beste: Am Samstag geht es weiter! Hier, im RGA.

Gunnar Freudenbergs Buch „Mein Leben als Papa“ gibt es beim RGA, Alleestraße 77-81.

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