Guter Zweck

Lerose-Stiftung will nicht vergessen werden

Für neue Aktionen fehlt noch die Planungssicherheit

Von Sabine Naber

Remscheid. „Macht ihr noch was?“ Das sei die Lerose-Stiftung in den zurückliegenden Wochen immer wieder gefragt worden, erzählt Mathias Heidtmann. Die Antwort: „Ja, es gibt uns noch. Und klar arbeiten wir weiter an unserem Ziel, Remscheider Kindern, die es wirklich nötig haben, zu helfen. Und zwar ohne lange Umwege und ohne Bürokratie.“ Aber auch die Stiftung habe die Corona-Pandemie in den vergangenen beiden Jahren enorm getroffen.

Mit gezielten Fundraising- und Charity-Aktionen, beispielsweise dem Comedy-Fieber, hatte die Stiftung immer einen Großteil ihrer Spendengelder selbst erwirtschaftet. „Das gab uns die Möglichkeit, viele Projekte finanziell zu unterstützen. Bis jetzt haben wir eine Spendensumme von rund 280 000 Euro einsetzen können“, berichtet Heidtmann. Darauf sind Salvatore Lerose – er hatte die Stiftung vor 13 Jahren ins Leben gerufen – und sein Team stolz. „Unsere letzte Aktion haben wir gleich zu Beginn der Corona-Pandemie gestartet, als wir 2500 FFP2-Masken an alle Abschlussklassen der Remscheider Schulen verteilt haben“, erzählt Mathias Heidtmann. Damit seien die Reserven der Lerose-Stiftung jedoch weitestgehend aufgebraucht.

Auch in diesem Jahr kann noch nicht wieder zu Events eingeladen werden. „Dafür brauchen wir einen Vorlauf von einem Jahr. Und es muss sicher sein, dass das Teo Otto Theater dann auch voll ist. Sonst rechnet es sich für die Stiftung nicht“, macht Vorstandsvorsitzende Tanja Breidenbach deutlich. Fest geplant ist die Wunschbaumaktion in der Weihnachtszeit. Mehr Infos:

https://lerose-stiftung.de/

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