Ergotherapie

Lenneper Praxis erweitert Angebot

Christiane Mersmann-Pohl, Lena Heer, Nina Dürholt und Parwaneh Rahnoma (v. l.) erweitern das Behandlungsspektrum. Foto: Roland Keusch
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Christiane Mersmann-Pohl, Lena Heer, Nina Dürholt und Parwaneh Rahnoma (v. l.) erweitern das Behandlungsspektrum.

Ergotherapeutinnen lindern vielfältige Leiden.

Von Frank Michalczak

Remscheid. Sauerbronnstraße 6 lautet in Lennep die Adresse einer Praxis für Ergotherapie, die sich nun an Patienten mit vielfältigen Leiden wendet. War das Team von Augusta Hardt Horizonte bislang vor allem für die Linderung psychischer Leiden zuständig, so kommen nun drei Fachbereiche hinzu: Neurologie, orthopädische Erkrankungen und Geriatrie, wohinter sich Krankheiten des Alters verbergen, etwa Demenz oder Alzheimer.

Mit gezielten Übungen und ihrem Einfühlungsvermögen wollen die vier Therapeutinnen dazu beitragen, dass es ihren Patienten besser geht. Patentrezepte gibt es dafür nicht – sondern „individuelle Lösungen für individuelle Menschen“, wie es im Slogan der Praxis heißt. Und so steht am Anfang der Behandlung für das Team nicht nur die Auseinandersetzung mit den jeweiligen Handicaps, sondern auch mit den Potenzialen der Patienten, die es zu stärken gilt. „Und die sind zum Beispiel bei einer Demenzerkrankung ganz unterschiedlich – je nachdem, wie weit die Krankheit fortgeschritten ist“, erklärt Parwaneh Rahnoma, die neben Nina Dürholt, Gabi Meyer und Lena Heer in der Einrichtung von Augusta Hardt Horizonte beschäftigt ist. Hinter diesem Mutterunternehmen, das psychisch Erkrankte stationär und in deren eigenen vier Wänden betreut, trete die Praxis etwas in den Hintergrund. „So mancher meint, sie richte sich ausschließlich an unsere eigenen Klienten. Es können sich aber alle Patienten an uns wenden“, erklärt Prokuristin Christiane Mersmann-Pohl. Eine Verordnung vom Arzt reiche – ob nach Schlaganfällen, ob bei Rheuma oder Parkinson, Depressionen oder Angststörungen.

So unterschiedlich die Leiden, so vielfältig sind die Therapieansätze – von Konzentrationsübungen über Mobilisierung bis zu Entspannungseinheiten. „Wir holen die Menschen dort ab, wo sie stehen“, erklärt Nina Dürholt. „Ganz wichtig ist, dabei zu beachten, was der Patient möchte, welche Ziele er verfolgt.“ Manchen helfen dabei auch Gruppenangebote, die sich an Menschen mit psychischen Belastungen, wie etwa einer Borderline-Störung, richten. Auch diese werden in der Praxis vorgehalten. Hier sollen sich die Patienten wohlfühlen. „Bei uns gibt’s immer ein Käffchen oder Tee. Und auch Schokolade darf nicht fehlen“, fügt Nina Dürholt hinzu. Kontakt: Tel. (0 21 91) 93 31 15 00

ergo-praxis@ahh-rs.de

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