Lenneper Förderschule wird erneut ausgebaut

Pläne für die Hilda-Heinemann-Schule

Von Sven Schlickowey

LENNEP Die Hilda-Heinemann-Schule wird ausgebaut. Und bekommt, um für die Übergangszeit den zusätzlichen Platzbedarf zu decken, ab Januar Container. Nach dem Schulausschuss wurden die Erweiterungspläne für die städtische Förderschule mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung nun auch im Behinderten-Beirat vorgestellt. Der Ausbau sei dringend nötig, betonte Schulleiter Christian Jansen: „Die Anmeldezahlen sind zuletzt immer weiter in die Höhe geschnellt.“

Die Entwicklung an der Lenneper Schule folgt damit einem allgemeinen Trend. In den zurückliegenden Jahren hatten sich viele Eltern dem Gedanken der Inklusion folgend für das gemeinsame Lernen entschieden, dabei besuchen Schüler mit Beeinträchtigung gemeinsam mit nichtbeeinträchtigten Kindern und Jugendlichen die gleichen Schulen. Inzwischen werden Kinder mit Förderbedarf wieder vermehrt an Förderschulen angemeldet, deren Schülerzahlen steigen entsprechend. „Davon sind wir sicherlich alle zusammen überrascht worden“, gab Sozialdezernent Thomas Neuhaus zu.

An der Hilda-Heinemann-Schule habe das in diesem Schuljahr dazu geführt, dass eine weitere Klasse im Primarbereich ins Leben gerufen wurde, berichtete Schulleiter Jansen. Um Platz dafür zu schaffen, habe man Räume umgenutzt, die sonst als Förderräume oder Rückzugsmöglichkeiten dienten. „Wir müssen alle weiter zusammenrücken“, sagte Jansen. „Da sind wir im Moment sicherlich etwas eingeschränkt.“

Trotzdem wolle man unter keinen Umständen Schüler abweisen, betonte der Schulleiter: „Das wäre die schlimmste Variante.“ Schon im Schulausschuss hatte Jansen berichtet, dass die derzeitige Situation übergangsweise tragbar sein, zumindest bis im Januar voraussichtlich weitere Schüler als Quereinsteiger von anderen Schulen hinzukämen.

Deswegen soll die Schule zum Jahreswechsel zunächst Container als zusätzliche Räume erhalten, dafür muss vermutlich ein Hang teilweise abgetragen werden. Parallel arbeite die Verwaltung an den Plänen für die Erweiterung, so Neuhaus. Denkbar sei zum Beispiel, den ehemaligen Kindergarten, den die Schule derzeit als Nebengebäude nutzt, abzureißen und an dieser Stelle einen Neubau zu errichten.

Der ehemalige Kindergarten sei bereits vor vielen Jahren Teil der Hilda-Heinemann-Schule geworden, berichtete Jansen: „Die Schule platzt etwa in Zehn-Jahres-Schritten aus allen Nähten.“ Deswegen habe man erst die Kita-Gebäude übernommen und Jahre später noch einmal angebaut. Diesmal plane man eine langfristigere Lösung, erklärte Thomas Neuhaus. Der Neubau soll den aktuellen Anforderungen der Schule genügen und Platz für viele Jahre bieten.

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