Tradition

Lenneper Feuerwehrleute laden wieder zum Tanz in den Mai ein

Die Großveranstaltung fand zuletzt 2019 statt. Damals kamen 1800 Besucher.

Von Peter Klohs

Als die Freiwillige Feuerwehr Lennep den bislang letzten Tanz in den Mai im Jahr 2019 ausrichtete, kamen 1800 Besucher zur Karlstraße. Drei Jahre und mehrere Corona-Wellen später planen die Einsatzkräfte nun die Neuauflage. Und dabei wollen sie nicht nur feiern, sondern auch für das Ehrenamt werben mit einem Tag der offenen Tür am sich direkt anschließenden Feiertag.

Am 30. April wird auf dem Feuerwehrgelände unweit des Lenneper Bahnhofs in den Mai getanzt. Einlass wird um 18.30 Uhr sein, wobei die 3G-Regel Anwendung findet. Selbstverständlich werden weniger Besucher auf dem Gelände Platz finden als vor der Pandemie. Die Coverband Second Hand wird in gewohnter Weise einheizen. Genehmigt ist die Musik bis 0 Uhr. „Aber bis alle Besucher dann gegangen sind, kann es auch mal 3 Uhr werden“, sagt Einheitsführer Christian Wette.

Unmittelbar danach beginnen die Vorbereitungen für den Tag der offenen Tür am 1. Mai. Ab 11 Uhr geht es mit einem vielfältigen Programm los. Eine Fahrzeugausstellung wird die moderne Ausrichtung der Einheit Lennep darstellen, die Jugendfeuerwehr wird Übungen abhalten und die Besucher sind eingeladen, am eigenen Leib zu erfahren, wie schwer man mit einer komplett angezogenen Feuerwehrausrüstung ist. „Ein buntes Programm für Jung und Alt“, betont der Einheitsführer. „Und wer besonders mutig ist, darf sich gerne in die Drehleiter begeben, die ihn auf 30 Meter Höhe befördert.

Das ist sicher nicht für alle Besucher geeignet. Die Ängstlichen wenden sich dann eher dem kulinarischen Angebot mit Getränken, einem Imbiss und einer Kuchentheke zu.“ Gegen 18 Uhr soll dann Schluss sein mit den Aktionstagen. „Ach ja“, sagt Wette, „das ist für uns schon anstrengend, aber wir sind es ja gewohnt.“

Mit dem Tag der offenen Türe wollen die Feuermänner und -frauen auf ihr ehrenamtliches Engagement aufmerksam machen. Einheitsführer Wette betont aber: „Wir sind personell schon sehr gut ausgestattet. Bei der Jugendfeuerwehr sind noch einige wenige Plätze frei, aber ansonsten: Alles gut.“

Für die beiden Tage 30. April und 1. Mai hat sich der Großteil der Einsatzkräfte für einen möglichen Ernstfall abgemeldet. Aber ein Teil stehe natürlich parat und wird auch, wenn es die Lage erfordert, tätig werden und zu Einsätzen ausrücken.

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