Zehn Fragen

Uwe Leicht ist stolz auf die Verlässlichkeit der Remscheider

Uwe Leicht ist Pfarrer.Foto: pek
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Uwe Leicht ist Pfarrer.

58-jähriger geistlicher Vorsteher der Stiftung Tannnenhof beantwortet die zehn RGA-Fragen.

Von Peter Klohs

Uwe Leicht ist seit dem Sommer 2006 geistlicher Vorsteher der evangelischen Stiftung Tannenhof. Der vor 58 Jahren in Wuppertal geborene Leicht wuchs in Köln-Porz auf und lebt heute in seiner Geburtsstadt. Er ist Schatzmeister des Hospizvereins Bergisches Land und der Stadt Remscheid vielschichtig verbunden. Unsere Fragen beantwortete er in seinem Büro im Tannenhof.

Worauf kann man als Remscheider stolz sein?

Uwe Leicht: Auf die Menschen, die hier leben, sehr bodenständige und verlässliche Menschen, die vollkommen uneitel sind. Natürlich auch auf die tolle Natur und die vielfältige Industriekultur in der Stadt.

Was ist für Sie der höchste kulinarische Genuss?

Leicht: Für mich ist das „Wie“ entscheidender als das „Was“. Wenn ich mit meiner Familie oder Freunden zusammen essen kann, dann ist das, was auf dem Teller liegt, nicht so wichtig. Alleine Essen macht keinen Spaß.

Was können Sie besser als die meisten anderen Menschen?

Leicht: Ich kann gut zuhören. Für mich als Seelsorger ist das elementar. Ich kann mich auf die seelische Befindlichkeit meines Gegenübers gut einstellen und dementsprechend reagieren.

Welches Konzert haben Sie zuletzt besucht?

Leicht: Das war im vergangenen Sommer, hier im Park des Tannenhofs. Das Streichquartett Amadei spielte an einem sehr schönen Nachmittag eher leichte klassische Musik, Mozart, Haydn. Das konnte man gut hören. Gerade in Corona-Zeiten war das sehr angenehm.

Mit wem würden Sie gerne einmal für einen Tag das Leben tauschen?

Leicht: Mit einem Schwebebahnfahrer in Wuppertal.

Ihr Lieblingsplatz in Remscheid?

Leicht: Ganz aktuell ist mein Lieblingsplatz an der Bornefelder Straße in Bergisch Born, genau da, wo das Hospiz Bergisch Land gebaut werden soll. Das Grundstück liegt so schön in der Natur und ist von den Nachbarstädten gut zu erreichen. Ansonsten bin ich der Stiftung Tannenhof sehr verbunden. Die Kirche auf dem Grundstück, die alten Bäume, das ist schon sehr schön.

Wie würden Sie einen typischen Remscheider in drei Worten charakterisieren?

Leicht: Vielfältig, bunt, bodenständig.

Was ist für Sie der angenehmste Zeitvertreib?

Leicht: Ich bewege mich gerne. Mit dem Fahrrad bin ich oft auf den Trassen im Bergischen unterwegs. Außerdem wandere ich gerne. Das tut mir gut, dabei kann ich entspannen.

Was würden Sie als OB von Remscheid als Erstes anpacken?

Leicht: Ich bin erstmal froh, dass Herr Mast-Weisz diesen Job macht und nicht ich. (lacht) Ich würde das Zusammenleben unterschiedlicher Menschen mit unterschiedlicher Herkunft, vielfältigen Bedürfnissen und Hintergründen weiterhin fördern. Remscheid soll bunt und vielfältig bleiben. Die Menschen sollen sich stützen und unterstützen.

Welchen Traum hegen Sie?

Leicht: Ich träume von einer Welt ohne Corona. Das alles verlangt uns viel ab und führt zu vielen Verlusten. Ich kann mir auf Dauer so ein steriles Leben, bei dem man vom Gegenüber immer nur einen Ausschnitt sieht, nicht vorstellen.

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