Nachwuchsszene

Kulturfonds fördert Joy Kammin und #5630

Preis würdigt die Nachwuchsszene.

-mw- Sie können weiter tanzen und Talente fördern: Die professionelle Tänzerin Joy Kammin aus Lüttringhausen mit ihrem „tanzt jetzt!“-Projekt und Marcel Haupt mit seinem #5630“ sind die Remscheider Preisträger des Bergischen Kulturfonds 2022. Damit sprach sich die Jury abermals für die beiden aus - und lobt die jungen Kulturmacher damit für ihren Einsatz.

Der Bergische Kulturfonds: Er fördert dieses Jahr mit 46 000 Euro 19 herausragende Projekte der Nachwuchsszene aus Wuppertal, Remscheid und erstmals auch aus Solingen. Ermöglicht wird der Fonds durch Spenden von Unternehmen und Privatpersonen wie Knipex, E/D/E und Vaillant. Seit 2011 wird der Fonds einmal jährlich für künstlerische Projekte von Kulturschaffenden im Alter bis zu 40 Jahren ausgeschrieben.

Die Remscheider Projekte: Zwei Runden hat sie schon erfolgreich hinter sich gebracht, nun will Joy Kammin weitermachen mit „tanzt jetzt!“. Dabei tanzen internationale Tänzer an ungewöhnlichen Orten durch Lüttringhausen - und bringen den Menschen so Kultur nach Hause. Auch Workshops gibt es. #5630 möchte das Preisgeld in Höhe von 3500 Euro für eine webbasierte, digitale Plattform anlegen. Bei „FreiVersumSpace“ können sich Interessierte mit Avataren begegnen, um Kultur zu erleben. Der Startschuss fiel bei der „Bühne der Stille“ Anfang 2021, durch Corona hat sich das digitale Projekt weiterentwickelt. Für den Herbst ist laut Marcel Haupt eine Vorstellung geplant. Es handelt sich aber erst mal um einen Prototypen. Nutzen sollen die Plattform später die eigenen Projektgruppen, gern aber auch Schulen und Bildungsträger. „Denn wir alle haben in der Pandemie gemerkt: Digitalität heißt nicht, jemanden einfach nur ein iPad in die Hand zu drücken.“ Mittlerweile sei das Netzwerk junger Kulturschaffender bei #5630 „riesengroß“. „Der Preis ist ein Beweis dafür, dass wir mit unserem kulturellen Beitrag auf dem richtigen Weg sind.“

Die anderen Preisträger:Solingen: Musikreihe Chateau d’Eau V von Verena Barié, Wuppertal Kult und Klang Session von Niklas Nadidai, Visionary Women Wuppertal von Jana Turek, 10. Skulpturenprojekt auf der Hardt von Jaana Caspary, Ausstellungsprojekt „Hydra“ von Lisa Thiele, „Memorias Latinoamericanas“ von Adam Arhelger, Hörspiel „Sommerferienabenteuer“ und „blubb live Hörspiel“ von Tom Raczko - ihn kennt man übrigens als Schauspieler aus dem WTT -, Hörspielreihe „Radiokunst“ von Philipp Höning, Kurzfilm „Kevosh“ von Florian Felix Koch, Ausstellungsreihe „Oktogon“ von Marc Kox, „Die Bildhauer*innen“ von Kerstin Kästner, Kurzfilm „The Silence“ von Victoria Di Bello, „Mikroorganismen“ von Sebastian Salanta, „Loops&Words&Art“ von Inga Eichler, „3/22“ von Avan Weis, „Klanglabor“ von Yu-Ting Huang und „Eine Rauminstallation“ von Jonathan Ungemach.

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Baustelle: Aus dem Loch wird eine Kinderstube für Amphibien
Baustelle: Aus dem Loch wird eine Kinderstube für Amphibien
Baustelle: Aus dem Loch wird eine Kinderstube für Amphibien
Auch ohne Arzt immer einen Arzt dabei
Auch ohne Arzt immer einen Arzt dabei
Auch ohne Arzt immer einen Arzt dabei
Schüler erfahren, warum Eier vom Bio-Bauern teurer werden
Schüler erfahren, warum Eier vom Bio-Bauern teurer werden
Schüler erfahren, warum Eier vom Bio-Bauern teurer werden
Ortspolitik entscheidet über verkaufsoffene Sonntage
Ortspolitik entscheidet über verkaufsoffene Sonntage
Ortspolitik entscheidet über verkaufsoffene Sonntage

Kommentare