Ausstellung

„KuK“ ist jetzt Kultur-Vermittler

Bianca „Bibi“ Haarmann und Max Süss im „KuK“-Showroom im Allee-Center. Haarmann zeigt hier Upcycling-Werke.
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Bianca „Bibi“ Haarmann und Max Süss im „KuK“-Showroom im Allee-Center. Haarmann zeigt hier Upcycling-Werke.
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Bianca Haarmann stellt im Center aus.

Von Melissa Wienzek

Remscheid. Was im Herbst 2020 in der Pandemie eigentlich nur als Plan B für die abgesagte „Vaillant Nacht der Kultur und Kirchen“ gedacht war, mischt nach anderthalb Jahren immer noch die Szene auf: „Kunst und Kultur in Remscheid“, kurz: KuK, aus der Taufe gehoben von Max Süss. Jetzt, da live vor Ort wieder möglich ist, hat sich KuK von seinen ursprünglichen digitalen Formaten etwas entfernt. „Wir können Kultur jetzt wieder da präsentieren, wo sie hingehört: vor Publikum“, sagt Max Süss und spricht damit unter anderem auf die KreaConvention am 11. und 12. Juni im Teo Otto Theater an. An jenem Wochenende zeigt sich die Kulturszene Remscheids. Darauf freut er sich ganz besonders. „Kunst wird wieder erlebbar.“

Nichtsdestotrotz können der KuK-Macher und sein Team schnell wieder auf Hybrid oder Digital umschalten, falls es die pandemische Lage noch einmal notwendig machen sollte − schließlich sind die Formate nun erprobt.

Nach anderthalb Jahren habe „KuK“ nun eine Vermittlerrolle eingenommen: Ein großes Netzwerk ist entstanden.

So hat Max Süss unter anderem Bianca „Bibi“ Haarmann für ihre erste KreaCon-Teilnahme begeistern können und ihr auch gleich die „KuK“-Galerie im Allee-Center zur Verfügung gestellt. Die kleine Fläche wird weiter für wechselnde Ausstellungen genutzt. Die Reinshagener Künstlerin zeigt hier, was sich aus Verpackungsmaterial, Strukturpaste, Farbe und jeder Menge Leidenschaft machen lässt − das Ergebnis lockt viele Passanten an. Immer wieder lässt sich etwas Neues in den Upcycling-Werken erkennen, die Bibi Haarmann immer mal wieder austauscht. So auch in der großen Installation in der Raummitte: „Ich habe alte Tuben auf eine Platte geklebt, UV-Lack und viel Strukturpaste draufgegeben.“ So fällt das Gesamtwerk aus dem Rahmen. Und viele andere Hingucker genauso. Wie der Kopf aus Styrodur mit Knetbeton und Metallringen oder die Bälle, die von einer Leinwand wachsen. Es lohnt sich, reinzuschauen.

Showrooms: Auch in der Alleestraße 49 bespielt Haarmann eine KuK-Galerie. Claudia Fey stellt im alten Metropol aus, Marion Müller in der Elberfelder Straße 92, Xanathon beim Musikhaus Louis in Lennep.

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