Kultur

Künstlerbörse soll bergisch werden

Die „KreaConvention“ im und ums Teo Otto Theater zog im Sommer zahlreiche Besucher an.
+
Die „KreaConvention“ im und ums Teo Otto Theater zog im Sommer zahlreiche Besucher an.

Kulturdialog im Werkzeugmuseum.

Von Peter Klohs

Remscheid. Dreimal in jedem Jahr treffen sich die Kulturschaffenden der Stadt zum Dialog. Der gegenseitige Austausch von sehr unterschiedlichen Künstlerinnen und Künstlern fand am Dienstagabend im Deutschen Werkzeugmuseum statt. Dort begrüßte Museumspädagoge Markus Heip die mehr als 20 Interessierten. Claudia Gottschalk-Elsner von der Kulturförderung der Stadt leitete das ungezwungene Treffen.

„Wir brauchen mehr museumspädagogische Angebote“, urteilte Heip. „Die Arbeit mit Kindern ist essenziell wichtig – und wird leider noch immer als ‚schwierig‘ angesehen. Das gleiche Phänomen betrifft die Arbeit mit Senioren. ‚Maximal 10‘ sagen die externen Mitarbeiter, und ‚dann bin ich überfordert‘. Dabei steht auch das Deutsche Werkzeugmuseum für Kultur und geht Fragen nach wie: Wie ist denn die Kultur in Remscheid entstanden? Wie die Theaterszene? Wie die reichhaltige Chorlandschaft?“

Heip stellte darüber hinaus das Konzept „Kultur und Schule“ vor, das sich zum Ziel gesetzt hat, freie Künstlerinnen und Künstler in Schulen zu holen. „Die Künstler unterstützen die jungen Menschen dabei, selbst künstlerisch tätig zu werden. Und die Schüler lernen dabei sehr viel: Zum Beispiel, dass selber denken nicht wehtut.“ Das Angebot sei, so Heip, in der normalen Unterrichtszeit nicht zu realisieren und finde nachmittags statt. „Das ist dann ein Projekt“, schloss der Museumspädagoge, „das heißt: Antrag stellen, Konzept vorlegen, Fortbildung belegen – wichtig für rechtliche Fragen – und hoffen, dass der Antrag positiv beschieden wird.“

„KreaConvention“ mit erfreulichem Besucherzuspruch

Als weiteres Thema beschäftigte sich der Kulturdialog mit der Aufarbeitung der „KreaConvention“, eine Art Künstlerbörse, die im Juni im Teo Otto Theater stattgefunden hatte. Der Namen der Künstlerbörse wurde diskutiert und letztendlich beschlossen, ihn beizubehalten. Die Besucherzahlen seien sehr erfreulich gewesen und es solle die Veranstaltung weiterhin alle zwei Jahre geben. Wobei überlegt werde, das Programm auch auf benachbarte kleinere, bergische Städte auszuweiten. „Wir sind vom Datum her auf das Teo Otto Theater angewiesen“, sagte Claudia Sowa vom WTT. „Die planen so weit voraus und haben nur wenige Tage für uns reserviert.“

Ansprechpartner für Kultur und Schule bei der Stadt ist Olaf Bärwaldt, Tel. 16 32 51.

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Drogerie und Markt beim Aldi im Südbezirk: „Weg wird steinig“
Drogerie und Markt beim Aldi im Südbezirk: „Weg wird steinig“
Drogerie und Markt beim Aldi im Südbezirk: „Weg wird steinig“
Aldi kommt ins Allee-Center – Eröffnungstermin steht fest
Aldi kommt ins Allee-Center – Eröffnungstermin steht fest
Aldi kommt ins Allee-Center – Eröffnungstermin steht fest
Metallverwerter retten Lenneper Gans
Metallverwerter retten Lenneper Gans
Metallverwerter retten Lenneper Gans
Achtung Betrüger: Bei Geldscheinen genau hinschauen
Achtung Betrüger: Bei Geldscheinen genau hinschauen
Achtung Betrüger: Bei Geldscheinen genau hinschauen

Kommentare