Bühne

Krümelmucke macht den Kleinen Spaß

Filipina Henoch und Marcus Kötter hielten das junge Publikum bestens bei Laune.
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Filipina Henoch und Marcus Kötter hielten das junge Publikum bestens bei Laune.

„Mein allererstes Konzert“: Filipina Henoch und Marcus Kötter mit Kindermusik von Christiane Weber.

Von Sabine Naber

Volles Haus und eine fröhliche Stimmung am Sonntagnachmittag in der Lenneper Klosterkirche. Kein Wunder, wenn die Sängerin Filipina Henoch und der Gitarrist Marcus Kötter große und kleine Zuhörer mit ihrer lustigen Krümelmucke wunderbar unterhalten. Und zumindest die Jüngsten immer wieder zum Mitmachen animieren.

„Mein allererstes Konzert“ haben sie ihren Auftritt überschrieben. Und gleich bei der Begrüßung versprochen, dass Mitsingen, Mitmachen und Tanzen in diesem rund einstündigen Konzert erlaubt ist. Und weil die Texte und Melodien der Musikkabarettistin Christiane Weber so witzig und frech, aber zugleich auch so gefühlvoll und herzlich sind, waren die Kinder, die es sich auf Sitzkissen vor der Bühne bequem gemacht hatten, von Beginn an bei der Sache.

„Krümelchen, Krümelchen, ich erkläre dir die Welt“, hieß es im ersten Song, in dem die Sängerin die Hände in die Hüften stemmt und vormacht, wie es klingt, wenn Wolken pupsen, um Wind zu erzeugen. Klar, dass alle Kinder mit Begeisterung mitpupsten. „In unserer nächsten Geschichte geht es um einen kleinen Fisch. Was machen Fische eigentlich den ganzen Tag“, wollte der Gitarrist von den Kids wissen. „Schwimmen“, kam prompt die Antwort aus dem Publikum. Könnt ihr mal zeigen, wie das geht“, hieß es weiter. Und ob sie das konnten. Und während der kleine Fisch erzählte, dass es zum Frühstück Wasserfloh gibt, wurde vor der Bühne vorwärts und rückwärts geschwommen und gekrault – und das klappte sogar im Stehen. „Sehr gut habt ihr das gemacht“, wurden die Kids gelobt.

„Wer isst denn von euch gerne Schokolade“, hieß es dann weiter. „Wir haben nämlich ein super Schokoladenlied für euch.“ Und schon wurde von einer großen Gießkanne gesungen, mit der Schokoladensoße über den Kopf geschüttet und auch sonst noch viel „Schokoladenkokolores“ gemacht wird. Inzwischen hielt es die Kinder längst nicht mehr auf den Sitzkissen. Es wurde ein bisschen getanzt, sich zur Musik im Kreis gedreht und selbst die Erwachsenen wippten mit den Füßen mit und ließen sich einladen, beim „Pullipallipullipups“ mitzumachen. Denn dabei ging es um Tiere und welche Geräusche sie machen. „Wir sagen das Tier an und ihr macht das passende Geräusch dazu“, hieß die Aufgabe. Da wurde in der Klosterkirche unüberhörbar gebellt und miaut, gemuht und geblubbert, bevor es beim „Pullipallipullipups“ Plöm machte. „Könnt ihr das auch laut“, wollten Filipina und Marcus wissen. Und mussten sich fast die Ohren zuhalten, so ohrenbetäubend erklang anschließend das „Plöm“.

Eltern können auf Zetteln Programmwünsche ankreuzen

Nach so viel Mitsingen und Tanzen war es gut, dass das Kinderhaus Westerholt für Stärkung auf dem Nachhauseweg gesorgt und einen Tisch voller leckerer Süßigkeiten und Getränke aufgebaut hatte. Und weil Kulturmanagerin Andrea Preker zukünftig noch mehr Programm in der Klosterkirche für Kinder anbieten möchte, hatte sie Zettel ausgegeben, auf denen die Eltern ankreuzen konnten, ob sie sich eher Theaterstücke und Musicals oder vielleicht lieber Vorlesenachmittage und Mitmach-Aktionen für ihre Kinder wünschen.

Vorschau

Am kommenden Mittwoch, 5. Oktober, um 20 Uhr kommen die „Three Wise Men“ – drei Musiker aus den Niederlanden, Italien und Österreich – mit ihrem neuen Projekt, dem „European Songbook“ in die Klosterkirche. Das Konzert von GlasBlasSing fällt aus.

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