Neue Räume

Krankentransport Strobel zieht um

Die Harley von Harald Strobel, hier mit Tochter Nadine, macht deutlich: Hier war früher mal ein Motorradhändler. Foto: Roland Keusch
+
Die Harley von Harald Strobel, hier mit Tochter Nadine, macht deutlich: Hier war früher mal ein Motorradhändler.

Inhaber fand durch Zufall größere Räume.

Von Sven Schlickowey

Remscheid. Das Krankenbeförderungsunternehmen Strobel zieht um. Statt wie bisher in dem auffällig orangen Gebäude an der Elberfelder Straße direkt neben dem Ämterhaus ist die Firma zukünftig in der Kipperstraße 26 zu finden. In dem Gebäude war bis vor kurzem ein Motorradhändler untergebracht.

Mit dem Umzug gewinne sein Unternehmen deutlich Platz hinzu, sagt Inhaber Harald Strobel. Das sei gerade in Zeiten von Corona wichtig, damit die Mitarbeiter ausreichend Abstand wahren können. Zudem sei es nun einfacher, die Fahrzeuge zu reinigen und zu desinfizieren. „Und wir wollen ja auch noch etwas expandieren.“

Seit 2006 bietet Strobel Kranken- und Rollstuhlfahrten an. Inzwischen ist die Firma auf 30 Mitarbeiter und 15 Fahrzeuge angewachsen. „Wir arbeiten mit allen Dialyseeinrichtungen in Remscheid und Wermelskirchen zusammen und fahren für die Sana-Krankenhäuser in Remscheid und Radevormwald“, berichtet Strobel. Zudem sei man für nahezu alle Tagespflegeeinrichtungen in Remscheid unterwegs und biete auch private Fahrten an: „Die gingen auch schon mal bis Istanbul.“

Zum neuen, größeren Standort kam Strobel eher durch Zufall. „Ich brauchte einen Scheinwerfer für meine Harley“, sagt er. Vor Ort beim Händler erfuhr er, dass der das Geschäft bald aufgibt. „Da habe ich mich dahinter geklemmt.“ Dabei war die Immobilie keine Unbekannte für Harald Strobel. „Vor 20 Jahren wollte ich die schon einmal haben“, erinnert er sich. Nun hat es geklappt. Vorerst zur Miete, nach einem Jahr gebe es eine Kaufoption, berichtet der Geschäftsführer.

Obwohl das neue Domizil deutlich mehr Platz und auch eine leichtere Zufahrt bietet, wird Strobel seinen bisherigen Firmensitz trotzdem vermissen, wie er sagt: „Wir sind jetzt natürlich nicht mehr so zentral.“ Schließlich würden viele Kunden regelmäßig persönlich vorbeikommen, zum Beispiel, um Verordnungen abzugeben. Doch auch der neue Standort sei mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen, betont er: Bushaltestellen befänden sich in unmittelbarer Nähe, unter anderem an der Fichtenstraße.

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Jetzt in Lennep - Täter sprengen weiteren Geldautomaten
Jetzt in Lennep - Täter sprengen weiteren Geldautomaten
Jetzt in Lennep - Täter sprengen weiteren Geldautomaten
Wochenmarkt ab Samstag auf der oberen Alleestraße
Wochenmarkt ab Samstag auf der oberen Alleestraße
Wochenmarkt ab Samstag auf der oberen Alleestraße
Natürlich nachhaltig: So funktioniert Foodsharing in Remscheid
Natürlich nachhaltig: So funktioniert Foodsharing in Remscheid
Natürlich nachhaltig: So funktioniert Foodsharing in Remscheid
St. Martin kehrt nach Remscheid zurück
St. Martin kehrt nach Remscheid zurück
St. Martin kehrt nach Remscheid zurück

Kommentare