Kontakt mit großen und kleinen Tieren

Tanja Kliem ist früh unterwegs, damit alle Abonnentinnen und Abonnenten rechtzeitig ihre Tageszeitung erhalten. Foto: Jürgen Moll
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Tanja Kliem ist früh unterwegs, damit alle Abonnentinnen und Abonnenten rechtzeitig ihre Tageszeitung erhalten.

Zustellerinnen und Zusteller für die Tageszeitung gesucht

Von Margit Leuchtenberg

Remscheid. Tanja Kliem (44) liebt Tiere. Früher arbeitete sie als Arzthelferin in einer Tierarztpraxis. Dort begegneten ihr täglich Hunde, Katzen und Kaninchen. Heute passiert es nicht selten, dass sie viel größere Tiere mitten in der Nacht auf der Straße trifft: „Ich habe schon Kühe und Pferde während meiner Runde auf der Fahrbahn getroffen, die irgendwo ausgebüxt waren“, sagt die Zeitungszustellerin aus der Nähe von Lüdenscheid.

Da es sich um große Bezirke handelt, in der sie den Wermelskirchener General-Anzeiger und den Remscheider General-Anzeiger austrägt, ist sie mit dem Auto unterwegs, damit alle Abonnenten rechtzeitig in der Frühe ihre Tageszeitung erhalten.

Tanja Kliem kennt in ihren Bezirken natürlich jedes Haus. Aber auch als Springerin ist sie unterwegs und unterstützt Bezirke, in denen Kollegen krank geworden sind oder eine Autopanne hatten. Dann sorgt Tanja Kliem dafür, dass die Zeitungen nachgetragen werden und die Kunden zufrieden mit Kaffee und Zeitung den Tag beginnen können.

„Beim Nachliefern treffe ich auch schon einmal ein paar Kunden, mit denen ich ins Gespräch komme und ihnen erkläre, wie es zu der kurzen Verspätung kam. Die sind immer ganz verständnisvoll und freundlich“, weiß sie aus Erfahrung.

Angefangen hat es für sie als Nebenjob. Seit mehr als 20 Jahren ist sie schon für die Zustellgesellschaft tätig und seit 2019 hauptberuflich. „Gerade in der Corona-Zeit bin ich froh um meinen Job an der frischen Luft. Außerdem konnte ich die Arbeit in der Nacht sehr gut mit der Pflege meiner kranken Mutter verbinden“, sagt sie. Denn Tanja Kliems Arbeitstag beginnt schon um 1 Uhr in der Nacht – „dafür gehe ich auch schon gegen 20 Uhr ins Bett.“ „Meine Wünsche? 15 Grad, trocken und Helligkeit! Aber darauf muss ich noch bis zum Frühjahr warten. Bis dahin müssen wir noch mit Eis und Schnee fertig werden. Aber das klappt, das sind wir im Bergischen gewohnt“, ist sich die 44-Jährige sicher.

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