Karl-Arnold-Straße

Stadtteilfest Klausen: Trotz Hitze kommen viele

Am Stand der Kindertagesstätte Windvogel wurden Samstag beim Stadtteilfest kleine Raketen gebastelt.
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Am Stand der Kindertagesstätte Windvogel wurden Samstag beim Stadtteilfest kleine Raketen gebastelt.

Viel los an der Karl-Arnold-Straße. Es gab viel zu essen, viel zu erleben, klare Botschaften und ein Detail, das überdacht werden könnte.

Von Peter Klohs

Remscheid. Schon vom Weiten sind begeisterte Kinderschreie zu hören, vielleicht haben sie ihre Freunde getroffen oder wollen die Hüpfburg nicht verlassen. Und auch beim Näherkommen an das Areal rund um das Hochhaus an der Lüttringhauser Karl-Arnold-Straße lässt die Geräuschkulisse nicht nach: Das Stadtteilfest Klausen ist gut besucht.

Ältere und jüngere Gäste sowie Anwohner suchen bei hochsommerlichen Temperaturen den Schatten. Zahlreiche Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein, Kinder haben Trillerpfeifen erhalten und rennen wild über das Gelände, beim Stand der AWo wird in einem kleinen Becken Entenangeln angeboten.

Bei RS Family Up, einem gemeinsamen Projekt von der Caritas und der Arbeit Remscheid, versuchen sich junge Frauen mäßig erfolgreich im Dosenwerfen. Bei der CDU darf man seine Fähigkeiten, einen Nagel gerade in Holz einzuschlagen, testen.

Puck Futin: Fest mit Botschaft

Und im hinteren Teil des Areals wurde die Hüpfburg aufgebaut, in deren Nähe ein Fußballspiel (sechs Jusos gegen zwölf Kinder) stattgefunden hat. Vor dem Quartierstreff steht ein fast mannshohes Spiel „Vier gewinnt“. Auf einem T-Shirt steht ein unmissverständliches „Puck Futin“.
Neu: Bücher-Zelle an der Karl-Arnold-Straße

Traditionell findet das Stadtteilfest Klausen jährlich statt und wird von der Jugendhilfeorganisation „Die Schlawiner“ mit dem Familienzentrum organisiert. In den vergangenen Jahren konnte das Fest wegen Corona nicht stattfinden. Umso glücklicher war man jetzt über das tolle Sommerwetter. Im Gegenzug führte dieses aber auch dazu, dass kühle Getränke schnell nicht mehr verfügbar waren.

Die Bio-Limonade am Stand der Grünen gab es später nur ungekühlt. An Speis und Trank herrschte kein Mangel: Hier gab es selbstgemachte Pommes, dort eine türkische Pizza, wieder woanders eine Bratwurst.

Dauerbeschallung mit beinhartem Techno samt Kraftausdrücken

Das Stadtteilfest Klausen wurde gut angenommen und verbreitete eine positive Stimmung. Ob allerdings als Dauerbeschallung beinharter Techno zu hören sein muss, bei dem gelegentlich alles andere als jugendfreie Ausdrücke fielen, müsste überdacht werden.

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