Am 1. Dezember

KKB geht mit dem Tag der Ausbildung einen neuen Weg

  • Andreas Weber
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Berufsausbildung: 21 Aussteller zeigen Perspektiven auf

Remscheid. Ob im Pflegewesen, bei Erziehern oder Berufen in der Gastronomie – die Nachwuchssorgen sind riesig. Für diese Bereiche bildet das Käthe-Kollwitz-Berufskolleg (KKB) aus, stellt selbst fest, wie schwierig es geworden ist, geeignete Schüler zu finden. Erstmals lädt das KKB deshalb zu einem „Tag der Ausbildung“ in die Freiheitstraße 146 ein.

Am Donnerstag, 1. Dezember (9 bis 14 Uhr), soll in Klassenräumen, Fluren und der Pausenhalle Hochbetrieb herrschen. 21 Anbieter haben sich angekündigt: vom Alloheim, Awo-Seniorendienste, Pflegeakademie Remscheid, Bildungszentrum Sana, Café Sahnetörtchen bis zur Bergischen Uni. Dabei sein werden Krankenkassen, Apotheken, Landwirtschaftskammer. Auch Apollo Optik ist vertreten. „Weil unsere zweijährige Fachoberschule für Gesundheit die Möglichkeit bietet, danach in die Optiker-Ausbildung zu gehen“, erläutert Sabine Schmidt-Frerix, KKB-Abteilungsleiterin.

Mit ihren fünf Kollegen vom Beratungsteam, federführend Marzena Jaskulla, obliegt ihr die Ausrichtung. Die Resonanz stellt die Organisatoren zufrieden. „Da wir keine Erfahrung haben, denke ich, dass wir für das erste Mal im Vorfeld das Optimale herausgeholt haben“, findet Schmidt-Frerix. Bislang richtete das KKB im Dezember ihr „Porträt“ aus und stellte sich selber vor. „Weil es den Remscheider Ausbildungsmarkt RAM im Berufskolleg Technik so nicht mehr gibt, haben wir nach einer auf das KKB zugeschnittenen Lösung gesucht“, meint Schmidt-Frerix.

Eingeladen sind nicht nur die 750 Kollegschüler, sondern auch interessierte Jugendliche von außerhalb. Aus Erfahrung weiß Schmidt-Frerix, wie schwer die Nachwuchsrekrutierung ist. Der Abschluss zum Sozialassistenten nach zwei Jahren, der die Tür zur Altenpflege mit einer von drei auf zwei Jahre verkürzten Lehre aufstößt, ist nicht überlaufen. Viele haben als Sozialassistent nicht die Absicht, in die Altenpflege zu gehen, sind falsch beraten, nicht geeignet für den fordernden Beruf.

Die KKB, die ihre Schwerpunkte in Gesundheit, Pflege, Soziales und Hauswirtschaft setzt, weiß aber auch, wie zielführend ihre Ausbildungsgänge sein können. Wer im Laufe der Ausbildung zur Assistentin für Ernährung und Versorgung in Praktika geht, wird oft von den Betrieben, die sie aufnehmen, abgeworben.

Unterstützt wird der Ausbildungstag von der Kommunalen Koordinierungsstelle bei der Stadt (Angela Stubbe, Cyril Eschweiler). Alle Teilnehmer erhalten einen Gutschein, für den es im „Café Käthe“ bei Astrid Alles und Dietmar Leu ein Brötchen, Waffel oder ein Heißgetränk gibt. Angeboten werden auch Seifen (Sonja Richartz) und Gewürzmischungen (Alexandra Fürst-Peitz).

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