Kinder stecken alles in den Mund

Dr. Sven Propson ist Chefarzt der Kinderklinik im Klinikum Solingen. Foto: Klinikum Solingen
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Dr. Sven Propson ist Chefarzt der Kinderklinik im Klinikum Solingen.

Von Dr. Sven Propson

Schnell ist es passiert: In einem unbeobachteten Moment stecken sich Säuglinge und Kleinkinder interessant erscheinende Dinge in den Mund, und noch bevor die Eltern reagieren können, werden diese heruntergeschluckt. Was ist zu tun? Alarmzeichen, die dafür sprechen können, dass ein Fremdkörper in der Speiseröhre hängengeblieben ist, sind abrupt beginnender Husten, vermehrtes Speicheln, Würgen und plötzliche Nahrungsverweigerung. Erfreulicherweise geht von den häufig verschluckten Münzen und kleinen Spielzeugteilen eine recht geringe Gefahr für die Kleinsten aus. Schätzungsweise 40 Prozent der Fremdkörper bleiben unbemerkt, da die Kinder keinerlei Symptome zeigen. Insbesondere die häufig verschluckten, kleinen 1-, 2- und 10-Cent-Münzen passieren meist problemlos den Magen-Darm-Trakt und werden mit dem Stuhlgang wieder ausgeschieden. Nichtsdestotrotz sollte auch hier eine Vorstellung beim Kinderarzt erfolgen, damit er bezüglich des weiteren Vorgehens berät.

Nächste Woche: Was tun, wenn etwas verschluckt wurde?

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