Aktion

Kinder entdecken Remscheids Schätze

Sarah Knörr (r.) von der Agentur Bürger Albrecht Partner und Celine Gast, Maskottchen der Kampagne „Remscheid brummt“, stellen die Schatzsuche vor. Hinter neun Schildern mit QR-Codes verbergen sich Rätsel.Foto: böh
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Sarah Knörr (r.) von der Agentur Bürger Albrecht Partner und Celine Gast, Maskottchen der Kampagne „Remscheid brummt“, stellen die Schatzsuche vor. Hinter neun Schildern mit QR-Codes verbergen sich Rätsel.

An acht Orten in der Stadt warten Rätsel – Wer sie löst, kann an einer Verlosung teilnehmen.

Von Manuel Böhnke

Remscheid. Neugierde wecken für die vergessenen Schätze der Remscheider Natur – das ist das Ziel der „Großen Remscheider Schatzsuche“. Gestern fiel der Startschuss für die Aktion, die die Technischen Betriebe Remscheid in Zusammenarbeit mit der Agentur Bürger Albrecht Partner ins Leben gerufen haben. An acht Orten – ganz coronakonform an der frischen Luft und kontaktlos – warten insgesamt neun Rätsel.

Wie funktioniert die Schatzsuche?

Die neun über ganz Remscheid verteilten Schatzinseln sind im Internet sowie über die analogen Schatzkarten (| Kasten) zu finden. „An jeder wartet eine Aufgabe“, erläutert Sarah Knörr, Designerin der Agentur Bürger Albrecht Partner. Sie kann über einen auf einem Schild abgedruckten QR-Code per Smartphone aufgerufen werden. Nach dem Scannen öffnet sich zunächst eine auf Thema und Aufgabe abgestimmte Geschichte. Die Lösung ist in der realen Umgebung zu finden. Beim Rätseln helfen Symbole in der Nähe und Hinweise auf der Schatzkarte. Wer eine Aufgabe bewältigt hat, erhält im Gegenzug einen Teil des Lösungssatzes.

Worum geht es bei den Aufgaben?

„Der Fokus liegt klar auf Themen wie Nachhaltigkeit sowie Bewahrung der biologischen Vielfalt“, erklärt Markus Wolff von den TBR. Sarah Knörr ergänzt, dass die Rätsel einerseits Spaß machen sollen – andererseits bestehe durchaus ein didaktischer Anspruch. Nahe der Konzertmuschel im Stadtpark wird etwa mit der Schatzinsel „Remscheid brummt“ die Bedeutung von Insekten thematisiert. Die Imkervereinigung Remscheid hat an der Station mitgewirkt. Auch an der Aktion beteiligen sich die Untere Naturschutzbehörde, die Natur-Schule Grund, Geocacher, Arbeit Remscheid, Sportjugend, Biologische Station Mittlere Wupper, Forstverband und EWR.

An wen richtet sich das Angebot?

Hauptsächlich ist die Schatzsuche für Familien und Schulklassen gedacht, berichtet Sarah Knörr. Doch auch Kleinkinder in Begleitung ihrer Eltern oder Erwachsene könnten Spaß am Rätseln haben.

Gibt es etwas zu gewinnen?

Wer den vollständigen Lösungssatz bis zum 5. November per E-Mail einsendet, nimmt an einer Verlosung teil. Der Gewinner kann seinen nächsten Kindergeburtstag mit acht Freunden in der Natur-Schule Grund feiern.

gewinnspiel @schatzsuche-remscheid.de

Welche Hoffnungen knüpfen die Initiatoren an die Schatzsuche?

„Wir möchten ein Bewusstsein für die Bedeutung der Natur schaffen“, erklärt Markus Wolff. Damit knüpft die Schatzsuche an „Remscheid brummt“ aus dem vergangenen Jahr an. In Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz (SPD) Augen ist die Aktion „eine wunderschöne Idee“. Angesichts der nahenden Herbstferien und den coronabedingten Reiseeinschränkungen, die es noch immer gibt, rät er: „Liebe Eltern, macht bei diesem schönen Ferienangebot mit.“ Die Teilnahme ist kostenlos.

Schatzkarten

Wer an der Remscheider Schatzsuche teilnehmen möchte, benötigt ein Smartphone, um die QR-Codes zu lesen. Benötigt wird zudem die analoge Schatzkarte. 5000 davon wurden an Remscheider Schulen verteilt. Sie sind zudem kostenlos in einigen Geschäften im Allee-Center, im Rathaus und in öffentlichen Einrichtungen wie etwa Stadtbibliothek und Volkshochschule erhältlich. Weitere Informationen zur Schatzsuche gibt es im Netz.

www.schatzsuche-remscheid.de

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