Kein Honig für die Kleinsten

Dr. Sven Propson ist Chefarzt der Kinderklinik im Klinikum Solingen. Foto: Klinikum Solingen
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Dr. Sven Propson ist Chefarzt der Kinderklinik im Klinikum Solingen.

Von Dr. Sven Propson

Nach der Geburt eines Kindes beginnt eine einzigartige Zeit im Leben der Familie. Nach einer Phase der ausschließlichen Milchernährung stellt sich im 2. Lebenshalbjahr häufig die Frage, wie der Speiseplan eines Säuglings aussehen sollte. Auf der Suche nach hochwertigen und möglichst naturbelassenen Lebensmitteln stößt man oftmals auf den Honig als äußerst natürliche Süßstoffquelle. Doch Vorsicht! So rein und ursprünglich uns Honig als Lebensmittel vorkommen mag, so ungeeignet ist er für Kinder im 1. Lebensjahr. Aufgrund seiner Naturbelassenheit kann Honig in seltenen Fällen Sporen bestimmter Bakterien enthalten. Insbesondere ein Erreger mit dem Namen Clostridium botulinum kann hierbei für Säuglinge ein erhebliches Risiko darstellen. Gelangen mit dem Honig Clostridien-Sporen in den noch unreifen Säuglingsdarm, so existiert dort noch keine vollständig ausgereifte, schützende Darmflora, die die Vermehrung der eindringenden Bakterien einschränkt. Die Clostridien können sich somit ungestört vermehren.

Nächste Woche: Was Clostridien bei Säuglingen auslösen

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