Karneval

Rosenmontagsumzug in Lennep soll stattfinden

Gunther Brockmann will nach dreijähriger Pandemiepause wieder einen Rosenmontagszug starten. Zum Auftakt der Session soll es eine Party geben.
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Gunther Brockmann will nach dreijähriger Pandemiepause wieder einen Rosenmontagszug starten. Zum Auftakt der Session soll es eine Party geben.
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Gunther Brockmann hält an Plänen fest. Der Vereinschef will damit dem Weltgeschehen trotzen. So sieht der genaue Plan für die Karnevalstage aus.

Von Frank Michalczak

Remscheid. Gunther Brockmann hofft darauf, in der fünften Jahreszeit wieder zum Frohsinn beitragen zu können – der Corona-Pandemie und dem Ukraine-Krieg zum Trotz. Es werde zwar auch in diesem Jahr keine Zeltveranstaltungen geben, kündigt der Vorsitzende der Lenneper Karnevalsgesellschaft an. „Dafür planen wir aber den Rosenmontagszug.“

Am 20. Februar 2023 wäre dies der erste seit drei Jahren. Auch einen stimmungsvollen Auftakt soll es geben: Am Freitag, 11. November, entweder um 11.11 oder um 15.11 Uhr soll der Beginn der Session in Lennep gewürdigt werden. „Wir befinden uns dazu in den letzten Abstimmungsgesprächen mit Gaststätten“, erklärt Brockmann. „Wer will, kann mit uns feiern.“

Skeptisch zeigt sich der Vereinschef, ob er in der übernächsten Session wieder das Festzelt am Lenneper Bahnhof aufbauen kann. Zum einen gebe es für die Partys erhebliche wirtschaftliche Risiken – vor allem wegen des Wetters. Ein starker Sturm sorgte 2016 dafür, dass die Weiberfastnachtsfete in quasi letzter Sekunde abgeblasen werden musste.

Zudem verweist er auf mögliche Umbaumaßnahmen an der Kölner Straße, die sich derzeit in der Planungsphase befinden. Dies hätte zur Folge, dass die Robert-Schumacher-Straße als Umleitung dienen müsste. Ein Zelt würde dem im Wege stehen. Dies beträfe auch das Oktoberfest des Verkehrs- und Fördervereins, das 2022 erneut wegen der Pandemie ausgefallen ist.

Brockmann weiß sehr wohl, dass es angesichts des Weltgeschehens für manche unverständlich ist, Karneval zu zelebrieren, wie er mit Blick auf den Ukraine-Krieg erklärt. „Andererseits benötigen viele ein Ventil, endlich wieder einmal feiern zu können.“ Dazu könne der Rosenmontag eine Gelegenheit bieten.

Diesen finanziert die Karnevalsgesellschaft mit den Einnahmen aus ihrem Weinfest in der Altstadt. Sie muss Kosten für die Straßenreinigung ebenso übernehmen wie jene für das Aufstellen von Hinweisschildern und die Dienste des Sicherheitspersonals. Brockmann selber ist am Tag der Tage „von 6 bis 6 Uhr im Einsatz“, wie er sagt. „Ich hatte ja zuletzt selber die Gelegenheit zu feiern – ohne Arbeitsbelastung. Aber, es fehlte mir was“, blickt Brockmann auf Rosenmontage ohne Umzug zurück.

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